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Nachricht vom 28.02.2021
Politik
Starkregenvorsorgekonzept steht im Fokus
Die Stadt Neuwied war in der Vergangenheit schon des Öfteren von extremen Starkregenereignissen betroffen. Bedingt durch den fortscheitenden Klimawandel wird sie künftig noch vermehrt mit extremen Wetterereignissen rechnen müssen.
Auch kleinere Bäche können bei Starkregen für Gefahr sorgen. Foto: Stadt NeuwiedNeuwied. Auch in jenen Stadtteilen von Neuwied, die bisher von Starkregenereignissen verschont geblieben sind, bestehen potenzielle Gefahren und Risiken.

Experten sind sich einig, dass in Zukunft extreme, wenn auch nur selten auftretende Starkregenereignissen unvermeidlich Schäden hervorrufen werden. Schäden, die sich jedoch durch gute Vorbereitung und passende Schutzmaßnahmen deutlich verringern lassen. Starkregenvorsoge wird dabei als Gemeinschaftsaufgabe von Betroffenen, Stadt, Land und anderen Akteuren, wie zum Beispiel der Forst- und Landwirtschaft, begriffen. Der Planungsausschuss der Stadt Neuwied hat daher im April 2020 beschlossen, ein Starkregenvorsorgekonzept für die gesamte Stadt Neuwied aufzustellen. Hierbei werden zunächst alle Starkregenprobleme und -fragen gemeinsam mit der Bevölkerung zusammengestellt, um anschließend Lösungen in Form umsetzbarer Maßnahmen festgelegt.

Die Stadt hat das Ingenieurbüro Björnsen - Beratende Ingenieure GmbH aus Koblenz mit dem Erstellen des Konzeptes beauftragt. Neben diesem Ingenieurbüro waren beim Startgespräch maßgeblich Beteiligte aus der Verwaltung, Wilfried Hausmann, der bei den Stadtwerken Neuwied für den Bereich Hochwasser und Starkregen zuständig ist, sowie die Beraterinnen Dr. Barbara Manthe-Romberg vom Informations- und Beratungszentrum Hochwasservorsorge und Corinna Becker, Kompetenzzentrum Hochwasservorsorge und -risikomanagement, dabei.

Bei diesem ersten Treffen wurde der Zeitplan für die Erstellung des Starkregenvorsorgekonzeptes erarbeitet. So findet als nächster Schritt eine Auftaktveranstaltung statt, bei der das Gesamtprojekt sowie die nächsten Arbeitsschritte wie Ortsbegehungen und Bürgerworkshops vorgestellt werden. Dieser Auftakt ist für Donnerstag, 18. März, 17.30 Uhr, während der Sitzung des Planungsausschusses der Stadt Neuwied vorgesehen. Inwieweit die Öffentlichkeit dann miteinbezogen werden kann, hängt von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie ab.


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