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Landesfeuerwehrverband will am Montag mit Basis diskutieren
Die vorgesehene Einbeziehung der Feuerwehren zu den freiwilligen Coronatests schlägt heftigste Wellen. Jetzt versucht sich der Landesfeuerwehrverband (LFV) in Schadensbegrenzung, da es bisher keinerlei Zustimmung an der Basis gibt.
Da ist im wahrsten Sinn der Worte Feuer unter dem Dach. SymbolfotoRegion. Am Samstag, den 20. Februar hat der Landesfeuerwehrverband (LFV) auf seiner Facebook-Seite einen Brief veröffentlich, wonach die Feuerwehren tatkräftig bei der Umsetzung und Durchführung der freiwilligen Coronatests helfen sollen/müssen. Dies hat einen gewaltigen Shitstorm nach sich gezogen. Wir berichteten.

Jetzt bietet der LFV der Basis eine Diskussion darüber mit Randolf Stich, Staatssekretär des Innenministeriums an. Nachstehend der Aufruf mit dem Link zur Teilnahme.

„Liebe Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner,
wie viele von Euch mitbekommen haben, ist gestern eine Diskussion über den Einsatz von freiwilligen Feuerwehrkräften in den geplanten Testzentren entstanden. Wir können Euren Ärger verstehen und nachvollziehen, dass die Kommunikation dieser Information sehr überraschend kommt. Auch uns hatte diese Information überrascht.
Statt uns jedoch gegenseitig in Facebook-Kommentaren anzuprangern, wollen wir mit Euch reden. In Form eines Live-Gesprächs haben wir die Möglichkeit, auf alle Aspekte und Fragen einzugehen. Das ist uns bei weit über 100 Kommentaren leider nicht möglich.

Daher bitten wir um Eure rege Teilnahme am Montag ab 18 Uhr bei unserem Livestream mit Randolf Stich, Staatssekretär des Innenministeriums. Den Livestream findet Ihr hier: https://youtu.be/cmH57kwIOlk

Wichtig: Wir wollen uns nicht "nur rechtfertigen", wie es einige Kommentare befürchten, sondern wir wollen mit Euch über den Sachverhalt reden. Daher habt Ihr die Möglichkeit, aktiv mitzudiskutieren. Nutzt dazu das folgende Zoom-Meeting: https://bit.ly/3aGp0Ia

Hierüber könnt Ihr aktiv an der Diskussion teilnehmen. Jeder ist herzlich eingeladen. Wir werden dort möglichst viele von Euch zu Wort kommen lassen, sodass Ihr ganz direkt mit uns und Randolf Stich, Innenstaatssekretär, diskutieren könnt.

Auch wenn Ihr das Gefühl habt, dass "schon alles gelaufen ist", ist das für uns die Möglichkeit, Eure Meinung - also die Meinung der Basis - zur Politik zu tragen. Bitte nehmt teil, denn ansonsten können wir Euren Forderungen zur Kommunikation mit der Basis gar nicht gerecht werden.“

Die Kuriere werden auf jeden Fall teilnehmen und anschließend berichten.
woti
Nachricht vom 20.02.2021 www.nr-kurier.de