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Nötigung auf Autobahn führte zum Unfall
Am Freitag, 12. Februar 2021, um 11:34 Uhr, befuhren ein PKW und ein Klein-LKW die Autobahn A3 in Fahrtrichtung Köln. Nach Angaben des LKW-Fahrers befand er sich mit seinem Fahrzeug auf dem mittleren Fahrstreifen.
Oberhonnefeld. Unmittelbar vor der Anschlussstelle Neuwied/Altenkirchen überholte der LKW-Fahrer ein unbeteiligtes Fahrzeug, welches sich auf dem mittleren Fahrstreifen befand, über den linken Fahrstreifen. Während dem Überholvorgang näherte sich der PKW-Fahrer von hinten auf dem linken Fahrstreifen mit hoher Geschwindigkeit. Dennoch setzte der LKW-Fahrer den Überholvorgang fort.

Nach Beendigung des Überholvorgangs ordnete sich der Klein-LKW wieder auf dem mittleren Fahrstreifen ein und der PKW-Fahrer fuhr mit seinem PKW auf die gleiche Höhe. Dort zeigte der Mann bedrohliche Gebärden sowie den Mittelfinger. Im Anschluss fuhr er an dem LKW vorbei und ordnete sich vor diesem auf dem mittleren Fahrstreifen ein.

Dort bremste der Fahrer seinen PKW ohne ersichtlichen Grund so stark ab, dass es zu einem Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge kam. Beide Fahrzeuge kamen auf dem Seitenstreifen zum Stehen. Verletzt wurde niemand. An den Fahrzeugen entstand ein mittlerer Sachschaden.

Im Rahmen der Unfallaufnahme konnten bei dem 31-jährigen Fahrer drogentypische Ausfallerscheinungen wie Unruhe/Starkes Zittern, Nervosität, schwacher Pupillenreflex sowie rötliche Augen festgestellt werden. Ein Schnelltest reagierte positiv auf Kokain. Die Durchsuchung nach weiteren Betäubungsmitteln verlief negativ. Es wurde eine Blutentnahme durchgeführt und der Führerschein sichergestellt.
PM/red
Nachricht vom 13.02.2021 www.nr-kurier.de