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Klimaschutz: Friedrichstraße in Neuwied wird umgebaut
53.000 Euro nimmt die Stadtverwaltung in die Hand, um den zwischen Engerser Straße und Kirchstraße gelegenen Teil der Friedrichstraße zu begrünen. Er bietet wegen ausreichend vorhandener Flächen die idealen Voraussetzungen dafür.
Gut fürs Kleinklima: Zwischen Engerser Straße und Kirchstraße erhält die Friedrichstraße deutlich mehr Grün. Foto: Stadt NeuwiedNeuwied. Die vorbereitenden Bauarbeiten beginnen in der ersten Februarwoche und sollen zum 19. Februar abgeschlossen sein. Anschließend werden die Landschaftsbauer aktiv.

Das Aufwerten des Wohnumfelds und das Erhöhen der Aufenthaltsqualität in der Friedrichstraße war als neues Projekt in das integrierte Handlungskonzept von 2016 aufgenommen worden. Die Initiative „Netzwerk Innenstadt“, die sich für ein besseres Vernetzen von Grün- und Freiflächen mittels Begrünen von Straßen einsetzt, unterstützt das Projekt ausdrücklich.

Ein Blick zurück: Im 19. Jahrhundert standen an beiden Seiten der Friedrichstraße noch Bäume. Doch die verschwanden nach und nach infolge baulicher Änderungen und Leitungsverlegungen. Einen Eindruck vom ehemaligen Aussehen vermittelt heute noch der Teilabschnitt zwischen Deich- und Rheinstraße. Daran will man nun wieder anknüpfen. So werden auf jeder Straßenseite vier Bäume gepflanzt, die das Areal gliedern. Das wiederum hat zwei wichtige Nebenaspekte: Es gibt weniger versiegelte Flächen, dafür mehr Schatten. Daher dient die Umgestaltung auch dem Klimaschutz beziehungsweise dem städtischen Kleinklima. Das Projekt wird mit Mitteln aus der Städtebauförderung unterstützt.

Nachricht vom 26.01.2021 www.nr-kurier.de