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Gefälschte Rezepte in Bendorfer Apotheken vorgelegt
Die Polizei Bendorf berichtet, dass am Freitag ein Paar versucht hatte mit gefälschten Rezepten in den Besitz von starken Schmerzmitteln zu gelangen. Die Apotheker erkannten dies und riefen die Polizei. In Mühlhofen wurde ein Mann aufgegriffen, bei dem Restdrogen gefunden wurden.
SymbolfotoBendorf. Am Freitag, den 18. September gegen 14 Uhr wurde die Polizei Bendorf durch eine Bendorfer-Apotheke über zwei totalgefälschte Rezepte informiert. Nach Angaben des Apothekers sei eine Frau in der Apotheke erschienen und hätte zwei Totalfälschungen für stark verschreibungspflichtige Medikamente vorgelegt. Nach einigen kritischen Nachfragen des Apothekers entfernte sich die Frau zunächst fluchtartig in unbekannte Richtung.

Noch während der polizeilichen Aufnahme in der Apotheke, meldet sich eine unweit entfernte Apotheke und teilt mit, dass soeben ein Mann mit ebenfalls gefälschten Rezepten versuche unberechtigt in den Besitz von starken Schmerzmitteln zu gelangen. Im Rahmen der Fahndung konnten beide Täter angetroffen werden. Bei einer im Anschluss durchgeführten Durchsuchungsmaßnahme konnten insgesamt 15 totalgefälschte Rezepte aufgefunden und sichergestellt werden. Gegen beide Beschuldigten wurden Strafanzeigen wegen Urkundenfälschung gefertigt.

Personenkontrolle mit Fund von Betäubungsmitteln
Am Freitag, den 18. September gegen 14:50 Uhr wurde die eingesetzte Streife im Bereich der Hüttenstraße, Bendorf-Mühlhofen, auf eine männliche Person aufmerksam, die in auffälliger Art und Weise mit einem Stock um sich schlug. Bei der im Anschluss durchgeführten Personenkontrolle konnte bei dem jungen Mann aus Neuwied ein Döschen mit Restanhaftungen von Marihuana aufgefunden und sichergestellt werden. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.
(PM)
Nachricht vom 19.09.2020 www.nr-kurier.de