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Politik
Horst Rasbach weitere acht Jahre Bürgermeister der VG Dierdorf
Zur ersten Sitzung nach der Beendigung des Lockdowns, wurde der Rat der VG Dierdorf in das Bürgerhaus nach Kleinmaischeid eingeladen. Jedes Ratsmitglied hatte einen eigenen Tisch für sich. Es sprach für die hervorragende Arbeit in den Ausschüssen, dass sämtliche Tagesordnungspunkte dort bereits ausgiebig besprochen wurden, sodass der VG-Rat den Beschlussvorlagen und Empfehlungen ohne große Debatten einstimmig folgen konnte.
Fotos: wearKleinmaischeid. Trotz einer umfangreichen Tagesordnung stand am Anfang der Sitzung eine wichtige Personalie im Mittelpunkt der Sitzung: Die Ernennung von Horst Rasbach für weitere acht Jahre zum Bürgermeister der VG Dierdorf. Hans Dieter Spohr, 1. Beigeordneter der VG Dierdorf, nahm in der kurzen Zeremonie die Ernennung vor und überreichte dem alten und neuen Bürgermeister die entsprechende Urkunde unter dem Beifall der Anwesenden.

Horst Rasbach erläuterte in einem kurzen Statement sein Leitmotiv, welches er über seine neue Amtszeit stellte: „Ich versuche Gerechtigkeit gegenüber Jedermann auszuüben.“ Rasbach weiter: „Ich bin für eine sachliche Auseinandersetzung, die jedoch nie ins Persönliche übergehen darf, ein fairer Umgang miteinander sollte selbstverständlich sein. Wichtig ist mir auch eine Bürgerbeteiligung zu allen relevanten Fragen, die auch ernst genommen werden sollen. Wegen Corona werden wir alle etwas kürzertreten müssen, trotzdem sage ich zu, mit besten Kräften mich für das Wohlergehen der VG Dierdorf einzusetzen.“

Der VG-Rat stimmte anschließend sämtlichen Tagesordnungspunkten einstimmig den empfohlenen Beschlussvorlagen zu. Unter anderen wurde der Planung einer Photovoltaikanlage ohne Speichersystem auf dem Dach des neuen Verwaltungsgebäudes zugestimmt. Bei der Gelegenheit erklärte Horst Rasbach, dass die SÜWAG kostenlos eine nichtöffentliche Ladestation für E-Autos für Mitarbeiter der VG und Besucher, einrichten will. Danach wurden im Hinblick auf den Bau des neuen Verwaltungsgebäudes Erd- und Rohbauarbeiten sowie für Zimmererarbeiten an heimische Firmen aus Kleinmaischeid, Wienau und Herschbach vergeben. Die Vergabe für das Gewerk Aufzuganlage erfolgte an Schindler aus Frankfurt.

Wehrleiter Andreas Schmidt führte aus, dass die Freiwillige Feuerwehr in Elgert dringend einen Mannschaftstransportwagen (MTW) benötige, da das derzeitige Fahrzeug nur für sechs Personen ausgelegt sei. In Elgert habe sich außerdem die Freiwillige Feuerwehr sehr positiv entwickelt, zurzeit besteht der Stamm aus 21 Mitglieder/innen, der Altersdurchschnitt beträgt 33 Jahre. Für die kommenden Jahre ist die Freiwillige Feuerwehr Elgert also bestens aufgestellt.

Der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Elgert stellt eine Spende über 10.000 Euro zur Verfügung. Die Kosten für den neuen MTW betragen rund 50.000 Euro, finanziert wird diese Summe aus der Spende, 13.000 Euro Zuschuss aus Landesmitteln, der VG-Anteil beträgt etwa 27.000 Euro. Einstimmig nahm der Rat die Spende des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Elgert an.

Horst Rasbach brachte dem Rat zur Kenntnis, dass der Haupt- und Finanzausschuss bereits am 30. April 2020 der Anschaffung eines Kommandowagens für die Freiwillige Feuerwehr Dierdorf zugestimmt habe.

Anschließend wurden weitere Maßnahmen für das Einzelhandels- und Zentrenkonzept der Stadt Dierdorf beschlossen. Der 1. Beigeordnete Hans Dieter Spohr legte sodann dem Rat die geprüften Gesamtabschlüsse der Jahre 2016 bis 2018 vor, die vom Rat einstimmig gebilligt wurden. Dann beantragte Karl-Heinz Klein, der Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses, dem Bürgermeister und den Beigeordneten Entlastung für das Haushaltsjahr 2018 zu erteilen, was auch geschah.
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Nachricht vom 03.07.2020 www.nr-kurier.de