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Vandalen haben in Neustadt zugeschlagen
In letzter Zeit kommt es in der Verbandsgemeinde Asbach häufiger zu Vandalismus und Schmierereien an öffentlichen Objekten. Jetzt haben die Chaoten wieder in Neustadt zugeschlagen. Es wurden Ortsschilder herausgerissen, Sportanlagen und Bushaltestellen mit teils übelsten Schimpfworten beschmiert, Tornetze zerschnitten, Eckfahnen und Fahrradständer in die Wied geworfen.
Mit Farbe wurden etliche Objekte böse verunziert. SymbolfotoNeustadt/Wied. Wie krank muss man sein, wenn man an die Wände von Buswartehallen, wo die Kinder auf den Schulbus warten, übelste Schimpfwörter sprüht. Wenn man den Sportlern, die im Moment durch die aktuelle Situation sehr betroffen sind, weil sie keinen Sport ausüben können, ihre Sportanlagen versaut und beschädigt. Wenn man durch das Herausreißen von Ortsschildern gefährliche Verkehrssituationen schafft.

„Es kann keine große Intelligenz vorhanden sein, wenn man bedenkt, dass man mit dem Demolieren von Allgemeingut sich auch selbst schädigt, denn die Kosten für die Wiederherstellung tragen wir alle. Mit dem Geld hätte man zum Beispiel Spielgeräte kaufen oder Straßen reparieren können. Und das Ganze in einer Zeit, wo jeder unter den Einschränkungen zu leiden hat, wo es aber auf der anderen Seite ein großes Maß von Hilfsbereitschaft, Solidarität und Zusammenhalt gibt. Das erleben wir in der Gemeinde immer wieder und das möchte ich in diesem Zusammenhang ausdrücklich hervorheben. Ich hoffe, die Schuldigen werden erwischt und für ihre Taten zur Rechenschaft gezogen“, schreibt Thomas Junior Ortsbürgermeister von Neustadt/Wied in einer Pressemitteilung.
Nachricht vom 16.06.2020 www.nr-kurier.de