NR-Kurier
Ihre Internetzeitung für den Kreis Neuwied
Region
Zu schnell auf A3 unterwegs – Unfall mit drei Verletzten
Am Freitag (22. Mai) wurden die Feuerwehren Pleckhausen und Horhausen, um 18.04 Uhr, durch die Leitstelle Montabaur zu einem Verkehrsunfall auf die Autobahn alarmiert. Wie sich vor Ort herausstellte, waren zwei Fahrzeuge beteiligt. Bei dem Unfall wurden drei Personen verletzt, zwei davon schwer.
Fotos: kköWillroth. Am Freitagabend (22. Mai), kam es auf der Autobahn A 3, kurz hinter der Auffahrt Willroth, in Fahrtrichtung Köln zu einem schweren Verkehrsunfall. Bei diesem Unfall wurden drei Personen verletzt. Eine Person wurde so schwer, dass sie mit dem Rettungshubschrauber Christoph 3 aus Köln in eine Klinik geflogen werden musste. Vor Ort stellten die zuerst eintreffenden Kräfte fest, dass ein Fahrzeug nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und in die Böschung geprallt war. In diesem Fahrzeug wurden drei Personen verletzt.

Die Feuerwehr Horhausen leitete die patientenschonende Rettung unter Aufsicht des Notarztes ein. Den Brandschutz und die Absicherung der Unfallstelle übernahmen die Einsatzkräfte aus Pleckhausen. Nach der erfolgten Rettung wurden zwei Verletzte in den Rettungswagen untersucht. Der dritte Insasse des Fahrzeuges war nur leicht verletzt. Die Autobahn musste für die Rettungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme in Fahrtrichtung Köln vollständig gesperrt werden. Ein Verletzter wurde mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert. Die Beifahrerin wurde so schwer verletzt, dass sie mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden musste.

Die Feuerwehren waren, so der Wehrleiter der VG Altenkirchen-Flammersfeld, Björn Stürz, mit rund 55 Kräften, darunter auch die in der Feuerwehreinsatzzentrale tätigen, im Einsatz. Weiter war der Rettungsdienst mit zwei Rettungswagen und einem Notarzt, sowie dem Rettungshubschrauber vor Ort. Die Polizei war ebenfalls an der Einsatzstelle. Durch die einstündige Sperrung der Autobahn für die Rettungsmaßnahmen, die Unfallaufnahme und die abschließende Bergung der Fahrzeuge kam es zu einem rund vier Kilometer langen Stau. Beide Fahrzeuge mussten durch einen Abschleppdienst geborgen werden.

Zum Unfallhergang teilt die Autobahnpolizei mit: „In Höhe des Ortes Krunkel verlor ein 55-jähriger, männlicher Fahrzeugführer auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle über seinen PKW. In der Folge stieß er mit einem neben ihm auf der linken Spur befindlichen PKW zusammen, wodurch sein Fahrzeug über den Seitenstreifen in die dortige Böschung abgewiesen wurde. Hier überschlug sich das Fahrzeug mehrfach. Der weitere beteiligte PKW kam nach einer 360-Grad-Drehung auf dem Seitenstreifen zum Stehen. Diese Fahrzeuginsassen blieben unverletzt.“
(kkö)
     
Nachricht vom 21.05.2020 www.nr-kurier.de