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Karl-Hack-Stiftung rettet 120.000 Osterhasen
Aufgrund der aktuellen Flugausfälle der Lufthansa sind leider auch alle für Ostern geplanten Service-Beigaben für Kurz- und Langstrecken im Lager geblieben. In einer „generalstabsmässigen“ Hilfsaktion ist es der Karl-Hack-Stiftung aus Kurtscheid gelungen 120.000 Schokoladen-Osterhasen vor der Vernichtung zu retten.
Fotos der Hasen-Rettungsaktion. Fotos: privatKurtscheid. Blitzschnell reagiert haben die verantwortlichen der Lufthansa und der Hack AG und haben so eine beispiellose Rettungsaktion gestartet. „Bereits seit vier Wochen gibt es die die Corona Notfall-Versorgungsgruppe der Karl-Hack-Stiftung. Wir konnten in den zurückliegenden Tagen bereits vielen hilfsbedürftigen Organisationen sowie in Not geratenen Mitmenschen helfen. Aber heute bin ich völlig sprachlos, wie genial unsere Hilfskette funktioniert“, sagte Peter Hack von der Karl-Hack-Stiftung.

„Jetzt bekommen die vielen Goldhasen zu Ostern doch noch ein Zuhause.“ Hack-Vertriebsleiter Udo Lachmann überbrachte nun einen Teil der Hasen an die Krankenhäuser in Neuwied (DRK und Marienhaus-Klinikum St. Elisabeth). Im DRK-Krankenhaus nahmen Prof. Jens Standop, ärztlicher Direktor des DRK Krankenhauses Neuwied und dessen Assistenzärztin Rebecca Eul die süße Überraschung in Empfang und verteilten sie an Patienten, alle Stationen und Funktionseinheiten - alle Mitarbeiter, vom Arzt über Verwaltung, Labor und Pathologie bis zur Küche, Reinigungskraft und Handwerker. Alle bekamen einen süßen Ostergruß als Dankeschön für die tagtägliche Arbeit auch an Feiertagen und insbesondere jetzt in der 'Corona-Zeit'.

Im Marienhaus-Klinikum wurde Lachmann von Krankenhaus-Oberin Therese Schneider, Dr. Michael Fresenius (ärztlicher Direktor), Günter Iking (kaufmännischer Direktor) und Oliver Schömann (Pflegedirektor) empfangen.

Aber auch Simone Bellersheim aus Neitersen, wurde aktiv in die Rettungsaktion eingebunden und rettete alleine 15.000 Hasenleben. Über die Verbandsgemeinde Rengsdorf-Waldbreitbach wurden zehn Ortsbürgermeister der Gemeinden, Rengsdorf, Kurtscheid, Ehlscheid, Bonefeld, Hardert, Straßenhaus, Oberhonnefeld-Gierend und Oberraden aktiv. Eine ehrenamtliche Hilfsstaffel aus vielen, vielen Helfern wurde in Bewegung gesetzt. „Gänsehaut pur“, für Initiator Peter Hack. Sogar die Wehrführer der gesamten Freiwilligen Feuerwehren der Verbandsgemeinde Rengsdorf-Waldbreitbach wurden aktiviert.

So haben nun alle 120.000 Hasen ein neues Zuhause gefunden.
       
       
Nachricht vom 10.04.2020 www.nr-kurier.de