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Politik
Politischer Aschermittwoch: Heringsessen der SPD Puderbach
Zum diesjährigen Heringsessen fanden sich neben vielen Gästen auch Sven Lefkowitz, MdL, und Verbandsbürgermeister Volker Mendel in Harschbach zu einem geselligen Abend ein. Nach der Begrüßung durch den Ortsvereinsvorsitzenden Thomas Eckart, gedachten alle Anwesenden bei einer Schweigeminute der Opfer und Verletzten der Anschläge in Hanau und Volkmarsen.
Foto: privatHarschbach. Im Anschluss ergriff der Landtagsabgeordnete Sven Lefkowitz das Wort. Ihm seien traditionelle Veranstaltungen wie das Heringsessen sehr wichtig, um sich im direkten Kontakt mit den Wählerinnen und Wählern auszutauschen. Aus persönlicher Erfahrung, als gelernter Altenpfleger und ehemaliger Leiter einer Senioreneinrichtung, seien für ihn Gesundheit und Pflege zentrale Themen. Hervorzuheben sei gerade in der Region Puderbach/ Dierdorf die Sicherung der gesundheitlichen Versorgung. Außerdem betonte er die Wichtigkeit der Fachkräfteakquise in den Pflegeberufen und der „Landarztquote“.

Weiter sprach sich Lefkowitz klar gegen jegliche extremistische Gewalt aus und betonte, „Antifaschismus sei sozialdemokratische DNA. Wir sind mehr!“.

Nach der Rede von Sven Lefkowitz wurden die Gäste durch den Ortsverein mit Heringen mit Pellkartoffeln und Würstchen und Kartoffelsalat versorgt. Nach ausreichender Pause zum Essen und geselligen Gesprächen, trat Bürgermeister Volker Mendel zur nächsten Wortmeldung vor und stellte mit Rebecca Eckart (SPD) die neue Gleichstellungsbeauftragte der Verbandsgemeinde Puderbach vor.

Mendel berichtete, dass die Verbandsgemeinde im Hinblick auf die Einwohnerzahlen im vergangenen Jahr weiter gewachsen sei. Um die stetig wachsende Zahl von Kindern aufzufangen, hofft die Verwaltung in Puderbach schon dieses Jahr mit dem Neubau der geplanten zweiten Kindertagesstätte in Puderbach zu beginnen, um die Einrichtung schnellstmöglich in Betrieb zu nehmen.

Besonders lobte Volker Mendel die Bereitschaft der Bürger zu sozialem Engagement. Dazu zählten vor allem die Feuerwehren, die First Responder, der Bürgerfahrdienst und die ehrenamtliche Flüchtlingshilfe, sowie die örtlichen Vereine. In der Region wurden unlängst sechsundzwanzig Nachwuchskräfte bei der Freiwilligen Feuerwehr verzeichnet. Außerdem stellte die Feuerwehr in Puderbach als Pilotprojekt eine Bambinifeuerwehr in Dienst, um junge Menschen früh für das Ehrenamt und die Arbeit der Feuerwehr zu begeistern.

Weiterhin gibt es nun einen Seniorenbeirat in der Verbandsgemeinde, an dem Bürger aus vierzehn von sechzehn Gemeinden beteiligt sind. Ein Jugendbeirat ist in Zukunft geplant.

Das gute Abschneiden der SPD-Hamburg bei der dortigen Bürgerschaftswahl sahen alle Redner als positive Entwicklung für das anstehende Wahljahr 2021.
Nachricht vom 28.02.2020 www.nr-kurier.de