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Politik
Unkeler Straßenbeleuchtung wird auf LED umgestellt

Die Stadt Unkel wird ihre Straßenbeleuchtung stärker auf LED-Leuchtmittel umstellen. Bei der Beratung eines entsprechenden Antrags der CDU-Fraktion im Stadtrat wies Fraktionssprecher Alfons Mußhoff darauf hin, dass die Verwaltung ein Konzept zur Modernisierung der Straßenbeleuchtung für die Stadt Unkel vorgestellt hat, mit dem der LED-Anteil von derzeit 6 Prozent auf 36 Prozent im Jahr 2022 gesteigert werden soll.
Unkel. „Damit hat unser Antrag vom 12. November 2019 bereits Wirkung gezeigt“, unterstrich Alfons Mußhoff. Das Konzept beruht - wie von der CDU vorgeschlagen - vor allem auf dem Austausch alter Leuchtenköpfe. Die Maßnahme wird vom Bund mit bis zu 25 Prozent und vom Land mit bis zu 20 Prozent der Kosten gefördert. Außerdem sollen Beleuchtungsanlagen, die teilweise über 40 Jahre alt sind, komplett ersetzt werden. Auch hier erfolgt eine teilweise Förderung durch Bund und Land.

Durch die vorgesehenen Maßnahmen ergibt sich eine Energieeinsparung von 20.000 Euro pro Jahr. Damit wird sich der Kostenaufwand für die Stadt Unkel in Höhe von 78.400 Euro innerhalb von rund vier Jahren amortisieren, berichtete der CDU-Fraktionssprecher. Er wies insbesondere darauf hin, dass für die Bürger durch den Austausch der Leuchtenköpfe keine Kosten entstehen. Bei der Kompletterneuerung alter Straßenbeleuchtungen werden die Anwohner beteiligt, allerdings werden diese Maßnahmen durch die Förderung von Bund und Land günstiger als bei vergleichbaren Erneuerungen in der Vergangenheit.

Ausdrücklich bedankte sich Alfons Mußhoff bei der Verwaltung für die Erarbeitung des Konzeptes: „Wir wissen, dass da viel Arbeit hinter steckt“. Nach Auffassung der CDU lässt sich das vorliegende Konzept jedoch verbessern. Denn nach der Planung wird es in Unkel auch nach 2022 noch einen Anteil von 15 Prozent Altanlagen (heute 42 Prozent) geben, die über 40 Jahre alt sind und in denen zum Beispiel noch Quecksilberdampflampen verbaut wurden, welche seit 2015 in der Europäischen Union nicht mehr zugelassen sind. Darum müssten die Fraktionen bei der Konkretisierung des Konzeptes eng eingebunden werden. „Es muss unser Ziel sein, in den nächsten Jahren die Altanlagen zu ersetzen und die komplette Straßenbeleuchtung auf LED umzurüsten.“, erklärte Alfons Mußhoff. (PM)
Nachricht vom 28.01.2020 www.nr-kurier.de