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A 3: Unfall mit mehreren Fahrzeugen und eine Schwerverletzte
Am 28. Januar gegen 19:25 Uhr befuhr eine 31-jährige Fahrerin mit ihrem PKW den rechten Fahrstreifen der Autobahn A 3 in Fahrtrichtung Köln. Auf Höhe der Gemarkung Hümmerich, kurz vor dem Rastplatz Epgert, wechselte die Frau unmittelbar vom rechten auf den linken Fahrstreifen.
Grafik FeuerwehrHümmerich. Bei dem Fahrstreifenwechsel übersah die Fahrerin einen auf dem linken Fahrstreifen fahrenden 37-jährigen Autofahrer, der dann frontal mit dem Fahrzeugheck der 31-Jährigen kollidierte. In Folge der Kollision wurde der PKW abgewiesen und kollidierte seitlich mit einem Sattelzug eines 32-Jährigen. Nach der Kollision kam der PKW auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen. Zwei weitere Verkehrsteilnehmer mussten dem Fahrzeug ausweichen und kollidierten dabei mit dem links neben der Fahrbahn befindlichen Bordstein.

Die Feuerwehren Horhausen und Pleckhausen wurden alarmiert, da laut Erstmeldung in den PKW noch Personen eingeklemmt sein sollten, was sich aber nach einer ersten Lageerkundung durch die Autobahnpolizei nicht bestätigte. Auslaufende Betriebsstoffe aus den Unfallfahrzeugen wurden mit Bindemittel aufgenommen. Die Batterien der Fahrzeuge abgeklemmt, sowie der Brandschutz sichergestellt. Die Einsatzstelle wurde für die Polizei und den Landesbetrieb Mobilität während den Unfallermittlungen und der Reinigung ausgeleuchtet. Der Einsatz der Feuerwehr war um 21:30 Uhr beendet. Daneben war die Feuerwehreinsatzzentrale (FEZ) in Flammersfeld besetzt.

Die 31-jährige Fahrerin erlitt schwere Verletzungen und wurde nach notärztlicher Versorgung durch den Rettungsdienst in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. An allen Fahrzeugen entstand Sachschaden. Für den Zeitraum der Unfallaufnahme wurde die Richtungsfahrbahn Köln für zwei Stunden voll gesperrt. Hierdurch bildete sich ein rund sieben Kilometer langer Rückstau.

Leider mussten die Kräfte der Feuerwehr bei diesem Einsatz auch wieder feststellen, dass die Rettungsgasse für Einsatzfahrzeuge nicht freigehalten wurde und manche Verkehrsteilnehmer eine schnelle und sichere Anfahrt der Rettungsmittel erschwerten. Deshalb die Bitte der Rettungskräfte an alle Verkehrsteilnehmer bei solchen Situationen darauf zu achten, dass eine Rettungsgasse gebildet wird, denn nur so kann auch zügig und angemessen Hilfe geleistet werden. (PM/red)

Nachricht vom 28.01.2020 www.nr-kurier.de