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Politik
Ortsbeirat Oberbieber fordert Straßenausbau „Zum Stausee“
In der Oberbieberer Ortsbeiratssitzung am 26. November war wieder eine große Zuschauerresonanz von über 30 Personen in Ellas Bieberbau. Vor Beginn der Sitzung gratulierte der Ortsvorsteher Rolf Löhmar seiner Vorgängerin Ingrid Ely-Herbst zur Auszeichnung mit der Freiherr vom Stein Medaille.

Der Ortsbeirat akzeptiert das Ende der Ausbaustrecke nicht mehr. Foto: prOberbieber. Endlich kam es zur einer harmonischen Sitzung in der lebhaft diskutiert wurde und letztendlich in allen Punkten einstimmige Beschlüsse gefasst wurden. Das spiegelte das neue Miteinander in Oberbieber wieder. Gut vorbereitet hatten sich auch drei Bürger mit ihren Fragen in der Einwohnerfragestunde. Eine Einwohnerin bat darum der Plage durch die Wildscheine, die mittlerweile mehrfach in den Ort eingedrungen sind, Abhilfe zu schaffen.

Zehn Ortsvereine hatten eine Petition zum Bau eines Bürgerhauses auf dem Gelände des geplanten Mehrgenerationenparks unterzeichnet. Nach der Schließung der Gaststätte „Wallbachklause“ fehlt den Vereinen ein Versammlungsraum. In der Petition heißt es unter anderem: „Oberbieber benötigt ein echtes Bürgerhaus, ein Haus der Vereine, in dem Menschen zusammenkommen und sich Vereine treffen sollen. Dabei sollen die Räume des Bürgerhauses flexibel nutzbar und mit notwendiger Technik für die Durchführung unterschiedlicher Veranstaltungen ausgestattet sein.“ Der Ortsbeirat unterstützte einstimmig die Errichtung eines solchen Bürgerhauses.

Die schon vor 50 Jahren zugesagte Zufahrtsstraße zum Stausee und zum Naherholungsgebiet war das nächste, zentrale Thema. Alle Ortsbeiratsmitglieder fordern von der Stadtverwaltung vehement den Ausbau der Straße „Zum Stausee“, die von der Gladbacher Straße ins Aubachtal führt. Zusätzliches Verkehrsaufkommen durch die Renovierung der Eintracht-Hütte und den Bau des Kindergartens macht die Entlastung der bisherigen Zufahrtstraße „Zum Aubachtal“ umso wichtiger.

Löhmar sagte: „Die Menschen an der Straße werden auf Dauer krank und aggressiv durch den Verkehrslärm und die Abgase. Mit dem Bau des städtischen Kindergartens wurde die Zusage des Straßenausbaus „Zum Stausee“ erneuert, aber noch nicht umgesetzt.“

Nachdem der Bau eines neuen Bürgerhauses im Rahmen des Mehrgenerationenparks einstimmig beschlossen wurde, waren sich alle Anwesenden darüber einig, dass die Turnhalle in der Gladbacher Straße dringend einer Renovierung bedarf. Der SPD Antrag für die Renovierung musste aber vertagt werden, da das städtische Immobilienmanagement die benötigten Auskünfte noch nicht erteilt hat.


Nachricht vom 01.12.2019 www.nr-kurier.de