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Vollbrand eines Reisebusses auf der A 3 - 500.000 Euro Schaden
Am Dienstag, 19. November um 12:30 Uhr befand sich eine Streife der Polizeiautobahnstation Montabaur auf der Bundesautobahn 3 in Fahrtrichtung Frankfurt. Einige hundert Meter vor dem Streifenwagen, bei Kilometer 74, Gemeinde Oberhaid, wurde eine Rauchentwicklung aus einem Reisebus, welcher sich bereits auf dem Standstreifen befand, festgestellt.
Fotos und Video: Uwe SchumannOberhaid. Kurze Zeit später geriet das Heck des Fahrzeuges in Brand, wobei das Feuer in der Folge auf den gesamten Reisebus übergriff. Durch den nun entstandenen Vollbrand wurde auch die unmittelbar angrenzende Lärmschutzwand der ICE-Strecke in Mitleidenschaft gezogen, wodurch es zu erheblichen Einschränkungen im Bahnverkehr kam.

Der Fahrzeugführer des Reisebusses konnte sich unverletzt aus dem Bus retten. Dieser befand sich auf einer Leerfahrt. Schätzungsweise dürfte ein Schaden von umgerechnet circa 500.000 Euro entstanden sein. Aufgrund der Lösch- und Bergungsarbeiten musste die A 3 in Richtung Frankfurt/Main für circa zwei Stunden voll gesperrt werden. Es entstand zeitweise ein Rückstau von circa 20 Kilometern. Eine örtliche Umleitung wurde eingerichtet. In Fahrtrichtung Köln musste die Fahrbahn aufgrund der Löscharbeiten und der starken Rauchentwicklung für circa 45 Minuten voll gesperrt werden.

Im Einsatz befanden sich die Feuerwehren Ransbach-Baumbach, Deesen und Selters mit 70 ehrenamtlichen Kräften. Die Autobahnmeisterei Ammerich mit fünf Mitarbeitern, das DRK mit RTW sowie die Dienststelle der Polizeiautobahnstation Montabaur mit insgesamt acht Beamten.

Derzeit (Dienstag, 17.30 Uhr) läuft der Verkehr in Fahrtrichtung Frankfurt am Main auf zwei Fahrstreifen, da der rechte Fahrstreifen aufgrund der Bergung gesperrt werden muss.
(PM Polizeiautobahnstation Montabaur)


Video von der Einsatzstelle


   
Nachricht vom 19.11.2019 www.nr-kurier.de