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SSV Heimbach-Weis: Trainer sind der Schlüssel
Ausbildung im Allgemeinen und Nachwuchsarbeit im Speziellen hängt meist von der Qualität derer ab, die sich tagein tagaus mit der Entwicklung und Anleitung von Kindern und Jugendlichen beschäftigen.
Die Trainer. Foto: VereinInvestitionen nicht nur in das Hier und Heute
Neuwied. Hier ist die Rede von den Trainern, Trainerassistenten, Jugendleitern und Organisatoren des Nachwuchsfußballs beim SSV Heimbach-Weis. Seit vielen Jahren investiert der Club vom Kieselborn insbesondere in diesen Bereich enorm viel - in jeder Hinsicht (sowohl materiell als auch immateriell). Aber das Invest lohnt sich und immer mehr zeigen sich die Früchte und Erträge bis hin in den Seniorenbereich. Und dies ist ein Hauptverdienst des mehr als anerkennenswerten Engagements aller Jugendtrainer, die Woche für Woche daran arbeiten, jeden einzelnen Nachwuchskicker, sowohl sportlich als auch sozialkompetent mit wertvollem Rüstzeug auszustatten.

Würdigung und Abstimmung

Dies gilt es immer wieder zu würdigen und auch regelmäßig „Außenstehenden“ (zum Beispiel der Öffentlichkeit oder auch Eltern) so deutlich zu vermitteln. Gleichzeitig bedarf eine gute Nachwuchsarbeit auch der regelmäßigen Abstimmung aller Beteiligten auf eine gemeinsame Linie und den Anspruch hochzuhalten, sich auch selber in vielfältiger Form weiter zu entwickeln. Die Herangehensweise in Puncto Lehrmethodik, Möglichkeiten spieltaktischer Ausrichtungen, Veränderung an technische und athletische Voraussetzungen – um nur einige zu nennen - sind Themenbereiche, die heutzutage einem unglaublich schnellem Wandel unterliegen. Insofern gilt es auch in regelmäßigen Abständen die Trainerschaft hierauf abzustimmen und in gemeinsamen Runden und Diskussionsmöglichkeiten weiter am Vereinserfolg zu arbeiten.

Trainerdialog als Plattform
So zuletzt geschehen beim Trainerdialog am 7. November mit den sportlich Hauptverantwortlichen aller Nachwuchsteams der Kleeblätter. Jugendleiter Jörg Emmerich und sein Stellvertreter Michael Nink begrüßten hierzu 17 Teilnehmer zu einer zweistündigen Vortrags- und Diskussionsrunde im Clubheim. Zu Beginn stellte Präsident Martin Reuschenbach den Teilnehmern die durch den Gesamtvorstand erarbeiteten Vereinsziele für die kommenden Jahre vor. Lobende und sehr dankende Worte fand er für ein zweifelsohne außergewöhnliches Engagement der mittlerweile insgesamt 31 Trainer und Assistenztrainer im Verein.

Jörg Emmerich berichtete über die Entwicklung der gesamten Nachwuchsarbeit beim SSV, aber auch über kommende Herausforderungen und die mögliche Konsequenz sportlicher Erfolge. Hauptthema seines Fachvortrags war die mögliche Periodisierung der Trainingsarbeit und somit die Option erforderliche Lehrinhalte in immer wiederkehrenden und geplanten Zeitabständen weit im Voraus geplant abzubilden. Hierzu und auch anderen wertvollen fußballerischen Themeninhalten gibt es für den SSV unter anderem regen Austausch mit etablierten Fußballlehrern wie zum Beispiel dem U19-Trainer des 1. FC Köln, Stefan Ruthenbeck, oder dem Trainer der 3.Liga Mannschaft des 1. FC Magdeburg Stefan Krämer.

Das Rüstzeug für die Zukunft ist vorhanden
Es gibt also auch in Zukunft viel zu tun und viel zu bewegen. Gehen wir also so viel wie möglich weiterhin in engagierter Tätigkeit für das vermeintlich schönste Hobby der Welt mit positiver Energie und hohem Leistungswillen an. Der SSV ist zumindest auch für die weitere Zukunft gerüstet und erfreut sich viele engagierter Mitarbeiter.

Weitere Qualitätssteigerung durch neue Infrastruktur

Wenn dann im kommenden Jahr mit dem neuen Kunstrasenplatz und verbesserter Gebäudeinfrastruktur die Voraussetzungen des Drumherums sichtbar sind, dann wird dies zweifelsohne der nächste Schritt in eine nochmals ausdrucksstärkere Nachwuchs- und Vereinsarbeit sein. (PM)
Nachricht vom 11.11.2019 www.nr-kurier.de