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MGV Oberhonnefeld-Gierend rüstet sich für die Zukunft
Trotz Sängerzuwachs befasste sich der MGV Oberhonnefeld-Gierend mit der Frage: "Sind wie hier und heute auf dem richtigen Weg um den ältesten Kulturträger in der Gemeinde in die Zukunft zu bringen?" Allgemeiner Tenor: Singen in einer Chorgemeinschaft macht so viel Spaß, das es wert ist die Herausforderung für die Zukunft anzunehmen.
Team-Arbeit war gefragt. Foto: VereinOberhonnefeld. Klaus Mertensacker schlug vor, anstatt einer Chorprobe Gruppenarbeit und Gesprächsrunden à la World Café durchzuführen. Hierbei sitzen die Teilnehmer im Raum verteilt an kleinen Tischen mit vier bis sechs Personen. Die Tische sind mit beschreibbaren Tapeten und Stiften ausgestattet. Ein Moderator führt in die Arbeitsweise ein, erläutert den Ablauf und weist auf die Verhaltensregeln hin. An jedem Tisch sitzt ein "Gastgeber" der die unterschiedlichen Diskussionsrunden verbindet.

Im Verlauf werden unterschiedliche Fragen in aufeinander folgenden Gesprächsrunden von zehn Minuten an allen Tischen bearbeitet. Zwischen den Gesprächsrunden mischen sich die Gruppen neu. Nur die "Gastgeber" bleiben die ganze Zeit über an einem Tisch. Am Ende werden die an den Tischen besprochenen Themen vorgestellt.

Nach kurzer Zeit hörte man konzentrierte, lebhafte Gespräche und ein konstantes Murmeln im Raum. Offenbar hatte das Vorbereitungsteam mit der Fragestellung den Nerv der Teilnehmer getroffen. Die Tapeten wurden eifrig vollgeschrieben. Nach der Gruppenarbeit wurden die gewonnenen Anregungen vorgestellt und besprochen. Eine Arbeitsgruppe hat nun die Aufgabe die Vorschläge aufzunehmen und in die zukünftige Vereinsarbeit einfließen zu lassen.

Nachricht vom 09.10.2019 www.nr-kurier.de