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Vereine
Herrliche Wanderung bei Waldbreitbach
Da kann man nur sagen: „Danke“ für diese herrliche und wunderbare Tour. Sylvia und Klaus Steinebach vom Ev. Verein Heddesdorf hatten wieder zu einer wunderbaren Wandertour von 10 km eingeladen und 20 Mitwanderer trafen sich zuerst an der Kirmeswiese in Neuwied. In Fahrgemeinschaften ging es dann nach Waldbreitbach und das Wetter war einfach „Super“.
Der evangelische Verein Heddesdorf ging auf Wanderschaft. Foto: PrivatNeuwied. Super war auch die Stimmung unter den Wandersleuten und so machte man sich auf den Weg. Die Wanderroute verlief teils auf dem Westerwald Steig, Bärenkopp-Wällertour und größtenteils auf dem Wiedweg. Eine traumhaft schöne Landschaft mit herrlichen Ausblicken und sanften Hügeln, mit grünen Wiesen und schattigen Wäldern und kleinen Auf- und Abstiegen, ließen das Wanderherz an diesem Tage höherschlagen. Unterwegs oder bei den kleinen Rastpausen zwischendurch, genoss man die Gesellschaft seiner Mitwanderer und manche trafen sich auch mal nach langer Zeit wieder.

Vorbei ging es auch am Denkmal der Eisen-Erz Grube „Katzenschleife. Kurze Anmerkung: Vor mehr als 80 Jahren gingen in der Waldbreitbacher Erzgrube „Katzenschleife“ die Lichter aus. In der Zeit davor erlebte der Bergbau rund ums Wiedtal eine wahre Blütezeit. Die Grube Katzenschleife, aber auch die benachbarten Gruben im Bergrevier Wied standen besonders für eisenhaltiges Erz. Wie es wirklich unter Tage zuging, kann man sich heute kaum mehr vorstellen. Durch so manchen Stollen sind die Bergleute gebückt gekrochen.

Das erzhaltige Gestein schleppten oder haspelten sie – ähnlich wie das System Seil, Eimer und Kurbel beim Brunnen – in großen Kübeln zu den Loren. Das war ein Knochenjob. Aber weiter. Man wanderte entlang der Ortsteile Waldbreitbach Gasbitze, Sohl-Muscheid und vorbei an der Westerwald Klinik. Man genoss die weiten Ausblicke ins Land hinein und das abwechslungsreiche Farbenspiel der Natur. An vielen Stellen kam auch etwas Traurigkeit auf, wenn man so manche Bäume, auch auf einer großen Fläche, betrachtete. Hoffentlich kommt die „Hilfe“ nicht zu spät!

Weiter ging es dann hinab nach Waldbreitbach, wo Sylvia und Klaus Steinebach in Nassens`s Mühle schon im Vorfeld die Gruppe angemeldet hatte. In Nassen`s Mühle angekommen, freute man sich schon auf ein kühles Getränk und auf ein schmackhaftes Essen dazu. In geselliger Runde blieb man noch lange Zeit an den Tischen sitzen und ließ diesen wunderbaren Wandertag ausklingen. Danke von allen Wandersleuten an unsere beiden Wanderführer Sylvia und Klaus Steinebach für die herrliche Wanderung. Was Bleibt? Klar, schon die Vorfreude auf die nächste Wandertour. In diesem Sinne: „Gott zum Gruß, gut zu Fuß“!
Nachricht vom 16.09.2019 www.nr-kurier.de