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Ringmarkt Neuwied feierte
Das Ringmarktfest am vergangenen Sonntag im Herzen des Raiffeisenrings zeigte einmal mehr auf, dass in dem traditionsreichen Heddesdorfer Geschäfts-Karree hinsichtlich Attraktivität, Engagement und Beliebtheit alles in den sprichwörtlichen trockenen Tüchern ist. Daran konnte auch der stundenlange Regen nichts ändern. Nass gemacht wurden lediglich die Helferinnen und Helfer beim Aufbau.
Fotos: Thomas HerschbachNeuwied. Gute Verhältnisse strahlen aus – insofern war es nur konsequent, dass die zum Teil ganz neuen Ringmarkt-Anrainer das Veranstaltungsmotto „Nachbarn finden“ gerne aufgriffen. So hatte der Verein „Gemeinschaftliches Wohnen“ wiederum die Bewirtung an der langen Tafel übernommen, die in der diesjährigen Auflage des Ringmarktfestes witterungsbedingt ununterbrochen in Zelten und unter den Überdachungen stattfinden musste. Gemeinschaftliches Wohnen organisierte zudem noch den Flohmarkt. Auch das Quartiermanagement der Diakonie, das sich ganz frisch im Raiffeisenring angesiedelt hat, brachte sich tatkräftig mit ein und bemalte mit den jüngsten Besucherinnen und Besuchern Vogelfutterstellen.

Einsatzfreude, die die bewährten Geschäftsinhaberinnen und -inhaber des Ringmarktes schon lange an den Tag legen. Zusätzlich zu ihrem Normalbetrieb von Blumenfachhandel, Apotheke, Sparkasse, Heizungs- und Sanitärgeschäft, Physiotherapie, Versicherung, Bäckerei und Lebensmittelgeschäft legten die Geschäftsleute beim Auf- und Abbau und beim Thekenservice mit Hand an. Auch auf kulinarischer Ebene hatte sich die Ringmarkt-Gemeinschaft etwas Nicht-Alltägliches einfallen lassen: Neben dem leckeren Spießbraten gab es eine ebenso schmackhafte Kartoffelsuppe, die in einem Laib Brot mit ebenfalls gebackenem Deckelchen ihre Gäste empfing.

„Manchmal sind es nur Kleinigkeiten, die Eindruck hinterlassen oder eben nicht. In diesem Sinne werden wir uns bald zusammensetzen und bilanzieren, an welchen Stellschräubchen für das Ringmarktfest 2020 gedreht werde sollte“, erklärt Andrea Reiprich, Inhaberin des gleichnamigen Blumengeschäfts. Bei ihr gab es bis in den späten Nachmittag Nachfrage nach floralen Arrangements, was selbst während der Veranstaltung auch auf die blumige Tischdekoration zutraf.

Die Trommelgruppe schien die Botschaft musikalisch auf den Punkt bringen zu wollen: Es ist angebracht, für den Ringmarkt schlagkräftig zu trommeln. Schließlich bietet er ein breitgestreutes Angebot mit bestem Service in konzentrierter Form. Oder um es mit dem Hauptgewinn der reichlich bestückten Tombola, bei der es als 1. Preis für jeden Tag des Jahres ein Brötchen zu gewinnen gab, zu beschreiben: Am Ringmarkt ist einiges gebacken. PM


 
Nachricht vom 10.09.2019 www.nr-kurier.de