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Nachricht vom 23.08.2019
Politik
Neue Möglichkeiten für Schulschwimmen und Vereine schaffen
Nach der Ankündigung über die Schließung des Schwimmbads des HTZ (Heilpädagogisch Therapeutisches Zentrum) auf dem Heddesdorfer Berg hat nun auch das Berufsbildungswerk (BBW) in Heimbach-Weis angekündigt, das Schwimmbad zu schließen. Damit werden die Möglichkeiten, Schulschwimmen und Zeiten für die Vereine anzubieten, in Neuwied in der Zukunft mehr als knapp.
SymbolfotoNeuwied. In seiner Eigenschaft als DLRG-Vorsitzender berichtete Ratsmitglied Uwe Siebenmorgen in der SPD-Stadtratsfraktion über die zukünftig prekär werdende Situation bei den zur Verfügung stehenden Wasserzeiten.

Daher hat sich die SPD-Stadtratsfraktion nun der Forderung der DLRG angeschlossen, ein zusätzliches Lehrschwimmbecken in der Deichwelle zu errichten. Für die Zwischenzeit muss daneben nach Übergangslösungen gesucht werden, so die SPD.

„Wir freuen uns, dass SWN-Geschäftsführer Stefan Herschbach und OB Jan Einig eine Prüfung der Situation und die Entwicklung eines tragfähigen Konzepts angekündigt haben“, führen die Sozialdemokraten weiter aus und erwarten eine Rückmeldung in einer der kommenden Aufsichtsratssitzungen der Stadtwerke.

„Gerade bei den vermehrten Meldungen, dass Kinder nicht oder nur unzureichend schwimmen können, gehört die Möglichkeit Kindern Schwimmunterricht und das Schulschwimmen anzubieten, nach Auffassung der Sozialdemokraten zu den Aufgaben kommunaler Daseinsfürsorge“, so SPD-Fraktionsvorsitzender Sven Lefkowitz.

Das war neben der Möglichkeit für den Vereinssport mit aktuell sechs Vereinen und rund 920 Mitgliedern einer der Hauptbeweggründe zum Bau der Deichwelle in Neuwied. „Das gilt für uns immer noch“, so die SPD abschließend.
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