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Offener Kindertreff war bei der Feuerwehr
Ende Juli besuchte der Offene Kindertreff aus Groß- und Kleinmaischeid, Stebach, Kausen und Isenburg die Feuerwehr- und Katastrophenschutzschule in Koblenz. Hier werden die Mitarbeiter aller rheinlandpfälzischen Feuerwehren und Hilfsorganisationen ausgebildet und proben in theoretischen und praktischen Übungen den Ernstfall. Auch die Wartung und Reparatur von Geräten kann hier erlernt werden.
Fotos: privatGroßmaischeid. Mitarbeiter Pierre Kaballo führte die Gruppe über das riesige Gelände und machte anschaulich deutlich, wie umfangreich die Ausbildung der Feuerwehrleute ist.

Die Kinder berichten: „Zunächst schauten wir uns einen Unterrichtsraum an, in dessen Mitte auf dem großen Tisch ein Miniaturmodell der Koblenzer Altstadt stand. Im „Archiv“ befinden sich weitere Modelle, die es (besonders für Einsatzleiter) ermöglichen, alle erdenklichen Situationen, die einen Feuerwehreinsatz erfordern, zunächst mit Spielzeugautos und Figuren durchzuspielen.

In praktischen Übungen können die Auszubildenden das richtige Einsetzen von Spezialgeräten beim Löschen von Kraftfahrzeugen, Waggons und sogar ganzer Häuser lernen, außerdem können Einsätze im Tunnel, einer Baugrube oder in großer Höhe sowie die Bergung eines abgestürzten Flugzeugs simuliert werden. Auch ein Tauchturm zur Ausbildung von Feuerwehrtauchern, sowie verschiedene Boote für Einsätze auf dem Wasser stehen zur Verfügung.

Nachdem wir uns alles angeschaut hatten, durften wir selbst ran: Im Feuerwehrauto ging es mit Blaulicht und Sirene zum „Einsatz“ und es wurde gelöscht was das Zeug hält. Bei den hohen Temperaturen nutzten wir die Gelegenheit zur Abkühlung und spritzten uns gegenseitig ausgiebig nass. Zum Schluss durften wir noch den Hindernisparcours der Schule ausprobieren. Wie echte Feuerwehrmänner im Einsatz krochen wir immer zu zweit durch die engen Gänge, im zweiten Durchgang sogar im Dunkeln, bei Blinklicht und Nebel. Ein großes Dankeschön an Pierre für diesen abwechslungsreichen und sehr spannenden Tag.“
     
Nachricht vom 05.08.2019 www.nr-kurier.de