NR-Kurier
Ihre Internetzeitung für den Kreis Neuwied
Region
Der Holzweg in Altenkirchen – ein Rundwanderweg mit interessanten Variationen
Unser heutiges Wanderziel war der Holzweg in Altenkirchen, ein Rundwanderweg, der sich mit dem Thema „Holz“ in vielen interessanten Variationen befasst. Unterwegs kommen wir an einem Hermann Löns Denkmal vorbei, lernen auf einem Waldlehrpfad die heimischen Bäume unserer Wälder kennen und entdecken verschiedene interessante Holzskulpturen. Ideal für Familien mit Kindern ab etwa sechs Jahren geeignet, sollte sich der Wanderer an unserer Streckenführung orientieren, da die Wanderstrecke leider nicht optimal ausgeschildert ist. Festes Schuhwerk setzen wir bei dieser Wanderung voraus.
Manchmal ist es gut auf dem "Holzweg" zu sein. Fotos: GRIAltenkirchen. Der Holzweg, eine etwa sechs Kilometer lange Rundwanderstrecke um Altenkirchen, ist dem Thema Holz gewidmet und führt vom Bismarckturm bis nach Amteroth und wieder zurück. Auf diesem Wanderweg, schon ein wenig in die Jahre gekommen, haben wir uns sprichwörtlich des Öfteren auf dem Holzweg befunden, da die Beschilderung teils mangelhaft ausgeführt ist. Doch Dank der Hilfe von ortskundigen Anwohnern konnten wir die Strecke erfolgreich meistern. Wir empfehlen deshalb, sich an den von uns angegebenen Streckenverlauf zu halten und unsere Fotos zur Orientierung zu nutzen. Teilweise durch verschlungene Waldpfade führend, erwarten den Wanderer ein Denkmal zu Ehren von Hermann Löns, ein Bär, eine große Eule, ein Krokodil und andere aus Holz geschnitzte Kuriositäten. Und damit Mama und Papa den Kids auch die richtige Antwort auf die Art des hier wachsenden Baumes beantworten kann, sind auf einem Waldlehrpfad die verschiedenen Bäume unserer Wälder mit Hinweisschildern benannt. Die Wanderung ist für Familien mit Kindern ab dem Schulalter zu empfehlen, für Kinderwagen nicht geeignet und für ungeübte Wanderer nur schwer zu bewältigen.

Wir starten unsere Rundwanderung auf dem Parkplatz des Bismarckturms in der Heimstraße in Altenkirchen (Foto 1). Dann gehen wir talabwärts bis zur Straße „Zum Johannistal“ (Foto 2). Dort biegen wir links hinein und wandern die Straße des kleinen Wohngebietes entlang bis zu einer Weggabelung mit Bank und Holzkreuz (Foto 3). Dort folgen wir dem Schild „Löns-Pfad“. Nach kurzer Strecke weist uns ein Wegweiser an, den Wanderweg zum Löns-Pfad nach links fortzusetzen (Foto 4) bis wir an der ersten Etappe unserer Strecke, dem Löns Denkmal, unsere erste Rast einlegen (Foto 5). Von einer Ruhebank aus genießen wir den Blick ins Tal (Foto 6). Anschließend wandern wir weiter bis zu einer Weggabelung. Hier führt uns ein Wanderpfad nach links, in den wir einbiegen (Foto 7) und der sich auf verschlungenen Wegen nach unten schlängelt. Weil der Pfad schmal und teilweise etwas steil ist, empfehlen wir festes Schuhwerk (Foto 8). Im Tal unten angekommen, überqueren wir den kleinen Bachlauf (Foto 9), bis wir an der nächsten Wegkreuzung links abbiegen (Foto 10). An der nächsten Weggabelung halten wir uns rechts (Foto 11) und wandern bis zur Wegkreuzung, auf der wir den linken Weg nehmen (Foto 12). Wir befinden uns jetzt auf dem Waldlehrpfad (Foto 13). Hier begegnet uns auch der Bär, der an einen Baum gelehnt hier sein einsames Dasein fristet (Foto 14). Eine Informationstafel informiert uns über die Jahresringe bei den verschiedenen Baumarten (Foto 15). Am Ende des Weges halten wir uns an die Hauptstraße und wandern links nach Amteroth, einem Ortsteil von Gieleroth. In Amteroth nehmen wir den ersten Weg links Richtung Friedhof (Foto 16). Dort treffen wir nach kurzer Strecke auf eine aus Holz geschnitzte, lebensgroße Eule. Die Inschrift verrät uns, dass dieses Kunstobjekt hier 2002 aufgestellt wurde (Foto 17). Kurz nachdem wir den Friedhof passiert haben, begegnet uns nicht nur ein Krokodil, sondern auch weitere interessante Holzskulpturen (Foto 18). Leider hat der Zahn der Zeit hier schon seine Attribute hinterlassen. An der nächsten Weggabelung biegen wir rechts ab (Foto 19). Im Tal angekommen, regt uns eine Hinweistafel zum Nachdenken an (Foto 20). Wir halten uns nun links, wandern den Weg weiter, bis wir den Wanderpfad, den wir auf dem Hinweg herabgekommen sind, erreichen. Jetzt heißt es, den Berg wieder herauf zu wandern, zurück bis zum Ausgangspunkt am Bismarckturm. (GRI)
       
       
       
       
       
 
Nachricht vom 17.07.2019 www.nr-kurier.de