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Rollerfahrer nahmen Polizei die Vorfahrt und flüchteten
Am Mittwochabend, den 12. Juni befuhr eine Polizeistreife die Poststraße in Dierdorf in Richtung Neuwieder Straße. Im Kreuzungsbereich der Poststraße/ Schützweg/ Brauereistraße wurde den Polizeibeamten von zwei querenden Rollern die Vorfahrt genommen. Ein Roller war mit zwei Personen besetzt.
SymbolfotoDierdorf. Im Schützweg erhöhten die Rollerfahrer ihre Geschwindigkeit, um sich einer polizeilichen Kontrolle zu entziehen. Die Beamten verfolgten die Fahrer mit Sondersignalen. Am Ende des Schützweges endet die Fahrbahn in einer Bahnunterführung, die durch Metallgeländer für größere Fahrzeug gesperrt ist. Während nun der einzelbesetzte Roller am rechten Fahrbahnrand anhielt, befuhr der mit zwei Personen besetzte Roller durch die Unterführung, ohne die Geschwindigkeit zu verringern.

Der vorausfahrende Roller wurde an der Absperrung vorbeigelenkt und fuhr ungebremst auf einen Fußgängerüberweg auf. Im gleichen Moment querte ein von links kommendes, bevorrechtigtes Fahrzeug den Fußgängerüberweg und kollidiert mit dem Roller. Das Zweirad kam zu Fall. Der Soziusfahrer flüchtete fußläufig von der Unfallstelle und konnte im Rahmen seiner Verfolgung an seiner Wohnanschrift angetroffen werden. Durch den Sturz erlitt der 17-jährige Jugendliche vermutlich eine Handgelenksfraktur. Der 18-jährige Rollerfahrer blieb unverletzt, er hatte keine gültige Fahrerlaubnis
Nachricht vom 13.06.2019 www.nr-kurier.de