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Unfall vor Bendorfer Brücke – flüchtiger Fahrer stellte sich später
Am Pfingstmontag gegen 1 Uhr stellen Polizeibeamte der Autobahnpolizei Montabaur auf der Bundesautobahn 48, Fahrtrichtung Autobahndreieck Dernbach, unmittelbar vor der Bendorfer Brücke im dortigen Baustellenbereich drei umgefahrene Warnbarken fest. Eine war komplett aus der Verankerung gerissen. Der unfallverursachende Fahrer war weitergefahren, ohne sich zu melden.
SymbolfotoBendorf. An der Verkehrsunfallstelle wurden von der Autobahnpolizei der Nebelscheinwerfer vorne links, eine Leuchtabdeckung des Tagfahrlichts, Teile des Schmutzfängers sowie diverse Plastikteile aufgefunden. Ermittlungen ergaben, dass es sich bei dem Fahrzeug um einen Hyundai I10, Baujahr 11/2013-11/2016 handelte. Die Polizei bat um Hinweise zum Verkehrsunfall oder zum unfallverursachenden Hyundai I10 der genannten Baureihe mit einer starken Beschädigung im Frontbereich.

Im Nachtrag dazu gab die Polizei bekannt, dass sich im Verlauf der Nacht der verkehrsunfallflüchtige Fahrer des Hyundai I10 selbst (telefonisch) bei der Polizeiautobahnstation Montabaur gestellt hat. Er trat zunächst den Nachhauseweg an und meldete sich erst circa drei Stunden später bei der Polizei.

Auf den Fahrer wartet nun ein Verfahren wegen unerlaubten Entfernens von der Verkehrsunfallstelle. (PM Verkehrsdirektion Koblenz)
Nachricht vom 10.06.2019 www.nr-kurier.de