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Die Energieleistung in der Schlußphase hat sich gelohnt
Der SV Windhagen hatte es aufgrund einer Energieleistung in den letzten Spielen am letzten Spieltag selbst in der Hand, die zunächst etwas holprige Saison in der Rheinlandliga noch zum besten zu wenden und den Abstieg zu vermeiden. Sie traf am späten Samstagnachmittag auf den FSV Trier-Tarforst. Etwas mehr als 160 Zuschauer verfolgten die Partie im Stadion Windhagen und soweit es die Windhagener Fans betrifft, wurden sie von ihrer Mannschaft nicht enttäuscht.
Der SV Windhagen hat den Klassenerhalt geschafft. Foto: Erwin HöllerWindhagen / Trier. Sie zeigte sich vom Anpfiff von Schiedsrichter Markus Wozlawek gewillt, die nötigen Punkte zum Klassenerhalt einzufahren. Konzentriert und ohne Nervosität zu zeigen, ging die Mannschaft dabei zu Werke. Vor den beiden Toren spielte sich zunächst nur wenig ab.

Trier-Tarforst überließ den Gastgebern das Spiel und dieses verlagerte sich zumeist in die Trierer Hälfte. In der 40. Minute spielte Abwehrspieler, Mannschaftskapitän Stephan Krist einen weiten Pass über links zu Johannes Rahn. Der flankte den Ball nach innen und Gökhan Akcakoca traf aus kurzer Distanz zur 1:0 Führung für den SV Windhagen. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Halbzeitpause.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatten die Gäste zwei Großchancen. Es gelang ihnen aber nicht Torwart Thomas Kosiolek zu überwinden. In einer Situation pflückte er gekonnt gelassen dem auf ihn anlaufenden Gästespieler den Ball vom Fuß. Trier-Tarforst forcierte danach noch mehr seine Offensive. Die Windhagener Mannschaft hielt aber vereint dagegen und kam zu Torabschlüssen, die aber zunächst zu keinem Torerfolg führten. In der 75. Minute war Johannes Rahn wieder Vorlagengeber. Er passte gekonnt den Ball an den Gästestrafraum. Dort reagierte Christopher Alt am schnellsten und schoss den Ball mit einem satten Direktschuß zum 2:0 für den SV Windhagen ein.

In der 78. Minute setzte sich der zuvor eingewechselte Pawel Klos energisch gegen seinen Gegenspieler durch, spielte auf Rahn, der das Laufduell gewann, den Trierer Torwart über links laufend umkurvte und danach das runde Leder mit dem Außenrist zum viel umjubelten 3:0 über die Torlinie beförderte. Schade, dass "Joe" sich nach dieser Spielzeit auf den Lehrerberuf und das Tischtennisspiel konzentrieren will - in Windhagen wird man seine Kabinettstückchen und technischen Raffinessen vermissen.

Die letzten Spielminuten brachten keine Resultatsverbesserung mehr. Mit dem neuerlichen Erfolg hat der SV Windhagen sich nicht nur den Verbleib in der Rheinlandliga verdient. Er belegt in der Abschlußtabelle mit 41 Punkten und 59:67 Toren den Tabellenplatz 10. Ein besonderer Dank der Fans gilt den Spielern und auch dem scheidenden Trainer Jürgen Hülder, der maßgeblich und mit besonderer Motivation die Mannschaft eingestellt und angespornt hat.
Nachricht vom 21.05.2019 www.nr-kurier.de