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Selgros: Runder Tisch gefordert
Nachdem Anfang März die Information seitens des Oberbürgermeisters an die Fraktionsvorsitzenden erfolgte, dass Gefahr bestehe für den Neubau von Selgros keine Baugenehmigung erteilen zu können, hat es keine weiteren Informationen gegeben. Dies lässt vermuten, dass seitdem nichts mehr in Richtung einer Lösung geschehen ist.
Neuwied. Die Nachricht, dass der Neubau nun wohl konkret und endgültig untersagt wurde, traf die SPD Neuwied letzte Woche genauso überraschend, wie die Öffentlichkeit.
„Nun stellt sich uns die Frage, wie weiter vorgegangen werden soll. Es bringt nichts, mit heftigen und öffentlichen Beschuldigungen in der Presse oder in den sozialen Medien zu poltern. Nun ist der Oberbürgermeister in der Pflicht,zielführend zu agieren." merkt Sven Lefkowitz, Fraktionsvorsitzender der SPD im Stadtrat, an.

Um große Unternehmen ansiedeln oder wie in diesem Fall hier zu halten zu können, ist es notwendig, dass im Industriegebiet große Flächen zur Verfügung stehen. Der SPD Neuwied ist es wichtig, dass nun von offizieller Seite das Heft des Handelns in die Hand genommen wird und seitens des Oberbürgermeisters mit allen Beteiligten Gespräche geführt werden.

„Im Sinne der Arbeitnehmer und für den Standort Neuwied möchte die SPD Neuwied erreichen, dass alle Möglichkeiten für eine Lösung zum Erhalt der Arbeitsplätze und des Unternehmens vor Ort ausgelotet und besprochen werden" ergänzt Lana Horstmann, SPD Stadtverbandsvorsitzende. "Wir hoffen, dass hier doch noch eine Lösung gefunden wird", so die Sozialdemokraten abschließend.

(Pressemitteilung der SPD Neuwied)
Nachricht vom 18.05.2019 www.nr-kurier.de