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Wiedradweg wird weiter ausgebaut
Das Land Rheinland- Pfalz, vertreten durch den Landesbetrieb Mobilität Cochem Koblenz, baut den Wiedradweg von der Laubachsmühle bis Neuwied-Segendorf auf einer Gesamtlänge von 3,9 Kilometer aus. Die Arbeiten beginnen am Montag, den 15. April.
Neuwied. Derzeit endet der sogenannte Wiedradweg von Datzeroth kommend an der Holzbrücke bei der Laubachsmühle. Nach dem Ausbau erfolgt die weitere Führung des Wiedradweges über den bereits vorhandenen Waldwanderweg westlich der Wied. Dieses Stück des Radweges stellt somit einen Lückenschluss dar, womit die Stadt Neuwied und damit der überregionale Rheinradweg angebunden werden kann.

An der derzeitigen Wegebefestigung werden keine wesentlichen Veränderungen vorgenommen. Es sind lediglich punktuelle Sanierungsmaßnahmen vorgesehen, um den dauerhaften Betrieb des Weges zu gewährleisten. Auf einer Länge von etwa 180 Meter wird der vorhandene Weg verbreitert und erhält hier einen verfestigten Unterbau. Dieser und die zu sanierenden Abschnitte erhalten eine ungebundene Deckschicht aus einem abgestuften Splittgemisch. An einigen Stellen werden Entwässerungsrigolen vorgesehen um das bergseitig anfallende Wasser schadlos ableiten zu können und damit die Tragfähigkeit des Weges dauerhaft zu gewährleisten. Weiterhin wird die Furt durch den Hirzbach durch ein kleines Brückenbauwerk ersetzt.

Die Bauarbeiten beginnen von Altwied in Richtung Anglerhütte und sind voraussichtlich Anfang Mai fertiggestellt. Die Anglerhütte ist bis Mai nur am Wochenende, ab Mai jedoch wieder uneingeschränkt erreichbar. Anschließend wird der Abschnitt zwischen der Laubachsmühle und der Anglerhütte gebaut. Zum Schluss erfolgt der Ausbau und die Sanierung zwischen der Steinbrücke in Altwied und der Boesenerstraße in Segendorf. Der Waldwanderweg ist in dieser Zeit vollgesperrt.

Die Ausführung des Projektes erfolgt nach öffentlicher Ausschreibung und Prüfung der Angebote durch das Bauunternehmen Anton Müller aus Schalkenbach. Die Arbeiten werden voraussichtlich Mitte bis Ende Juli abgeschlossen sein. Die Baukosten der Gesamtmaßnahme belaufen sich auf rund 160.000 Euro, die komplett vom Land Rheinland-Pfalz getragen werden.
Nachricht vom 06.04.2019 www.nr-kurier.de