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Spatenstich für Anbau von „Haus Kunterbunt“ in Breitscheid
Mit dem Spatenstich für den Anbau der Kommunalen Kindertagesstätte „Haus Kunterbunt“ in Breitscheid wurde eine weitere Entwicklungsphase der Kita in der Westerwaldgemeinde eingeläutet. Insgesamt nimmt hier die Gemeinde Breitscheid rund 1,14 Millionen Euro in die Hand, um mit der Kita den artikulierten Bedarf und die Rechtsansprüchen auf frühkindliche Förderung zu erfüllen. Hinzu kommen noch zu erwartende Zuschüsse vom Land Rheinland-Pfalz (150.000 Euro) und vom Landkreis Neuwied (105.000 Euro). Somit beläuft sich die Gesamtinvestitionssumme auf fast 1,4 Millionen Euro.
Ortsbürgermeisterin Roswitha Schulte (3.v.l.), Bürgermeister Hans-Werner Breithausen (4.v.l.), Landrat Achim Hallerbach (6.v.l.), Ratsmitglieder, Planer und Bauunternehmer nahmen gemeinsam mit den Kita-Kindern zum Baustart den Spaten in die Hand. Foto: KreisverwaltungBreitscheid. Als Landrat und zuständiger Jugendamtsdezernent sprach Achim Hallerbach der Kita-Leitung, Petra Schug und ihrem Team, Ortsbürgermeisterin Roswitha Schulte für die Ortsgemeinde Breitscheid als Träger und Verbandsgemeindebürgermeister Hans-Werner Breithausen sowie den Mitarbeitern in der Verwaltung den Dank für ihr Engagement und die zukunftsorientierte Entscheidung zur umfangreichen Erweiterung der Kita aus.

„Bereits im Sommer 2017 war absehbar, dass die bis dato in vier Gruppen angebotenen 80 Plätze, davon 26 U3-Plätze, nicht mehr ausreichen werden. Im April 2018 erfolgte daher die Inbetriebnahme einer provisorischen 5. Gruppe in Form eines unmittelbar mit der „Stamm“-Kita verbundenen Pavillons. In diesem ist neben der provisorischen Gruppe auch ein Bewegungsraum untergebracht. Hierdurch konnten kurzfristig zwölf zusätzliche Plätze geschaffen werden,“ erläuterte Ortsbürgermeisterin Roswitha Schulte den Bedarf und die Entwicklung. Aktuell stehen somit insgesamt 92 Plätze zur Verfügung.

Im Oktober 2018 wurde das Vorhaben „Erweiterung der Kommunalen Kita Breitscheid um eine Gruppe“ dem Land zur Förderung vorgelegt. Nach Bewältigung der üblichen Verwaltungshürden und intensiven Gesprächen zwischen Träger, Kita-Leitung, Verwaltung und Kreisjugendamt konnte sich auf ein Betriebskonzept für die Zeit nach Fertigstellung der Baumaßnahme mit 105 Betreuungsplätzen in fünf Gruppen verständigt werden, so dass die Ortsgemeinde die Landes-Förderung in Höhe von 150.000 Euro beanspruchen kann. Hinzu kommen noch die 105.000 Euro vom Landkreis Neuwied.

Achim Hallerbach betonte: „Ich beglückwünsche die Gemeinde für ihr zukunftsorientiertes Projekt und freue mich immer wieder, zu erfahren wie engagiert unsere Kita-Träger im Landkreis Neuwied sind, wenn es darum geht, unseren Kindern die ihnen zustehende frühkindliche Betreuung zu verschaffen. Das halte ich für eine unserer wichtigsten Aufgaben der Zukunft. Noch in der aktuellen Fortschreibung des Kindertagesstätten-Bedarfsplans hat der Kreistag den steigenden Bedarf und die Bedeutung der Kitas attestiert.“


Nachricht vom 05.04.2019 www.nr-kurier.de