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Jahreshauptversammlung der Entwicklungsagentur Unkel
Die Entwicklungsagentur Unkel e.V. hielt am 13. Februar im Alten Rathaus in Unkel ihre vierte jährliche Mitgliederversammlung ab. Die von zahlreichen Mitgliedern und einigen interessierten Unkeler Bürgern gut besuchte Versammlung diskutierte an Hand des von den Vorstandsmitgliedern vorgetragenen Jahresberichts über die Projekte des Jahres 2018 und über zukünftige Betätigungsfelder.
Unkel. Im Rückblick wurde unter anderem die Ausstellung „Unkel im Wandel der Zeit“ nochmals hervorgehoben, die in zwei Wochen über Pfingsten 2018 das Interesse von über 800 Besuchern fand. Das Projekt Inklusion „Unkel für Alle“ ist für Unkel erfolgreich umgesetzt und wird nun unter dem Titel Barrierefreiheit in der Region „Rhein-Wied“, als sogenanntes LEADER Projekt, fortgeführt und erweitert. Weiterhin wurde über den geplanten Abriss der Löwenburg durch Stadtbürgermeister Hausen informiert.

Nach Vorlage des Kassenberichts, des Berichts der Kassenprüfer und anschließender einstimmiger Entlastung des Vorstands wurde ein neuer Schriftführer gewählt. Hubert Groß übernahm das Amt von Felix Schleiden, dem für seine gute Arbeit gedankt wurde. Da im letzten Jahr der im Übrigen aus Clemens von Weichs (Vorsitzender) Daniel Schmitz (stv. Vorsitzender) Siegfried Lakeberg (Kassenwart) und Carina Schädlich sowie den geborenen Mitgliedern Katja Lorenzini, (T&G Unkel) und Stadtbürgermeister Gerhard Hausen bestehende Vorstand für zwei Jahre neu gewählt wurde, standen keine weiteren Wahlen an.

Die Gestaltungsvorschläge für die Unkeler Rheinpromenade waren Gegenstand einer ausführlichen Präsentation von Daniel Schmitz. Nach einer Auftaktveranstaltung im Juni 2017 wurden unter Mitwirkung vieler Bürger und Interessengruppen in über 30 Treffen die Vorschläge zusammengefasst und im Dezember 2018 dem Stadtrat vorgestellt. Zur Evaluierung der Ergebnisse mit der Bürgerschaft wurde anschließend zwei Monate an der Rheinpromenade ein großformatiges Schaubild ausgehängt und um Anregungen und Kritik gebeten, in einem Briefkasten und online. Die Entwicklungsagentur wird die Ergebnisse zusammenfassen und für die weitere Planung der Stadt verfügbar machen. Arbeiten an der Rheinpromenade sind von der Gemeinde für das Jahr 2020 geplant.

Abschließendes Thema war die zukünftige Nutzung des jetzt im Eigentum der Stadt Unkel stehenden ehemaligen Freibadgeländes. Ein Vertreter des Vereins „Gemeinsam für Vielfalt e.V.“ informierte über die bisherigen dort durchgeführten Aktivitäten. Verbandsgemeinde und Ortsgemeinde Unkel werden am 11. März eine Ortsbegehung und Informationsveranstaltung zum Freibadgelände abhalten; die Entwicklungsagentur Unkel wird sich nach dieser Veranstaltung in die weitere Koordination des Dialogprozesses zwischen Gemeinde und Bürgerschaft einbringen.

Nachricht vom 18.02.2019 www.nr-kurier.de