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Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch
Prof. Beelzebub Irrwitzer (Tobias Ullmann) steckt in gewaltigen Schwierigkeiten. Es ist Silvesterabend und er hat im letzten Jahr seine „Pflichten“ für seinen Herrn, den Teufel, höchstpersönlich sträflich vernachlässigt. Jetzt steht auf einmal Maledictus Made (Gert Schmidt) in seinem Labor und droht ihm mit Pfändung, wenn er seine vertraglichen Pflichten nicht bis null Uhr erfüllt.
Maledictus Made sucht Beelzebub Irrwitzer auf und droht ihm. Fotos: Ulrike PuderbachDernbach. Seine Ausflüchte, dass es für ihn alles schwieriger wird, weil ihm der Rat der Tiere mit dem Kater Maurizio di Mauro (Claudia Schwamberger) einen Spion ins Haus geschickt hat, interessieren Maledictus Made nicht im Mindesten. Zu allem Übel steht dann auch noch Rabe Jakob Krakel (Gert Schmidt) auf dem Fensterbrett und kündigt den Besuch von Beelzebubs Tante, die Geldhexe Tyrannja Vamperl (Sonja Mehrtens), an. Sie will ihm die Hälfte einer Pergamentrolle abkaufen, auf der das sagenumwobene Rezept für den satanarchäolügenailkohöllischen Wunschpunsch steht.

Nur der Wunschpunsch kann die beiden Zauberer noch vor der Pfändung bewahren, aber um ihn zuzubereiten, müssen sie sich zusammentun und bedenken, dass der Wunschpunsch jeden ausgesprochenen Wunsch ins Gegenteil verkehrt – aber nur bis zum ersten Schlag des Silvesterläutens, denn dann hebt sich die Umkehrwirkung auf. Doch vorher steht die komplizierte Zubereitung. Rabe Jakob und Kater Maurizio haben ihre beiden Herren belauscht und beschließen, sich auf den Weg zu machen, um die Welt vor dem Untergang zu bewahren.

Ihre einzige Chance ist, das Silvesterläuten früher erklingen zu lassen, um die Wirkung des Punsches ohne Wissen der beiden Zauberer schon früher umzukehren. Sankt Silvester (Sigrid Engels) hat Mitleid und gibt den beiden Tieren einen Ton seines Silvesterläutens, den sie vor den Wünschen in den Punsch werfen müssen. Ob es den beiden gelingt, die Welt zu retten, davon können sich die Theaterfans noch am 19. Dezember 2018 und am 23. Januar 2019 jeweils um 19:30 Uhr im „TheARTrale“ in Dernbach überzeugen. Außerdem wird es eine weitere Vorstellung am 23. Dezember im Westerwaldtreff in Oberlahr geben.

Ein weiteres großes Highlight erwartet die theaterbegeisterten Fans aus der Region im nächsten Jahr. Die Theatergruppe „Fabula“ wird im Frühsommer 2019 Cornelia Funkes „Tintenherz“ aufführen, so dass die Fans sich auf eine neue farbenprächtige und unterhaltsame Aufführung freuen dürfen.
       
   
Nachricht vom 14.12.2018 www.nr-kurier.de