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Zwei halbe Hähnchen lösten großen Feuerwehreinsatz aus
Die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren Puderbach und Raubach hatten keinen ruhigen Sonntagnachmittag. Gegen 16.30 Uhr schrillten die Melder. Die Leitstelle Montabaur meldete einen Wohnungsbrand in der Harschbacher Straße in Raubach.
Fotos: Feuerwehr VG PuderbachRaubach. Die Einsatzstelle lag ganz in der Nähe des Raubacher Feuerwehrhauses. Insofern waren die Wehrleute sehr schnell vor Ort. Sie fanden eine verrauchte Wohnung in einem Mehrfamilienhaus vor. Die Bewohner hatten sich bereits ins Freie begeben. Die ersten eingesetzten Feuerwehrleute unter Atemschutz entdeckten in der Wohnung noch einen Wellensittich und einen Hamster. Beide Tiere konnten unversehrt ins Freie gebracht werden. Die Ursache der Rauchentwicklung konnte schnell lokalisiert werden.

In der Küche stand auf dem Herd ein Topf mit zwei halben Hähnchen, die kräftig qualmten. Der Topf wurde nach draußen gebracht und die Wohnung mittels Lüfter mit Frischluft versorgt. Parallel wurde mit der Wärmebildkamera die betroffene Wohnung und die Wohnung darüber kontrolliert. Nachdem keine Auffälligkeiten festgestellt wurden, konnte nach gut 30 Minuten die Wasserversorgung zurückgebaut werden und die ersten Fahrzeuge zogen ab.

Vor Ort waren auch das DRK, das nicht eingreifen musste. Die Polizei Straßenhaus war da und hat die ersten Vernehmungen durchgeführt. Zu den Schäden an der Wohnung konnten noch keine endgültigen Aussagen getroffen werden. Die Harschbacher Straße war für die Dauer des Einsatzes rund eine Stunde voll gesperrt. Die beiden Feuerwehren waren mit insgesamt 32 Einsatzkräften vor Ort.
   
Nachricht vom 25.11.2018 www.nr-kurier.de