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Kultur
Schau nicht unters Rosenbeet der Oase
Die junge Truppe aus dem Gauklermärchen ist weiter gezogen. Nach dem tollen Auftritt der "jungen oase" in dem gesellschaftskritischen Märchen von Michael Ende wechseln die Schauspieler mal wieder das Genre. Was am Freitag den 23. November auf der Bühne erscheint, ist deutlich skurriler. Die Zuschauer werden in das Monument House der Familie Henk geführt, die von sich sagt: "Uns kommt niemand besuchen. Zumindest nicht bei klarem Verstand!"
Schauspielgruppe "oase" Montabaur. Foto: VeranstalterMontabaur. Nach dem unbeweinten Tod ihres Vaters Septimus Henk warten die Kinder auf die Testamentseröffnung. Sie erfahren, dass die ihnen völlig unbekannte Schriftstellerin Miss Ash einen beträchtlichen Teil des Erbes erhalten soll, weil sie ihrem Vater offenbar den Lebensabend versüßt hat. Miss Ash muss also weg. Aber auch zwischen den Mitgliedern und Angestellten der Familie entbrennt ein mörderischer Kampf ums Erbe, bei dem Familienanwalt Penworthy eifrig mitmischt. Kein Herz und keine Seele: Ein dahingegangener Hausherr, eine mörderisch skurrile Familie, eine fremde Erbin und ein unliebsames Testament. Das Schriftstück verspricht sieben Millionen Pfund, eine düstere Villa mit nebligen Gärten und jede Menge Ärger.

Denn die erste Leiche lässt nicht lange auf sich warten und verdächtig sind sie alle: Dora, die mit großer Leidenschaft gefährliche Getränke braut, der verkappte Chemiker Lucien, der als Ältester Führungsansprüche anmeldet, Markus, der sich für Julius Caesar hält, Monica, die jedem Mann nachstellt, die durch und durch boshafte Emily und Nesthäkchen Oliver, der aus guten Gründen in einem Verlies im Keller des Hauses lebt.

Wer ist der Täter? Wer das nächste Opfer? Und ist Septimus Henk wirklich tot?

Soweit zu den Zutaten für den hochgiftigen Cocktail dieser Komödie, die mit schwarzem Humor und einem Hauch von Grusel zum Rätseln einlädt.

Norman Robbins ist ein international bekannter britischer Schauspieler, Regisseur und Autor. Nach zahlreichen Auftritten im Fernsehen, auf der Bühne und im Film wechselte er vom Rampenlicht auf den Regiestuhl. 1979 inszenierte Robbins seine erste und erfolgreichste Pantomime „Sing A Song Of Sixpence", ein Stück, das alle Kassenrekorde brach. Ebenso erfolgreich verfasste Robbins in den 1970er und 1980er Jahren Komödien wie „Schau nicht unters Rosenbeet“.

Der Vorverkauf ist eröffnet:
Unter www.ticket-regional.de können Sie ganz bequem von zuhause aus Ihre Karten bestellen und sogar selbst ausdrucken. Dort können Sie auch selbst feststellen, ob noch Karten für die jeweilige Vorstellung erhältlich sind. Ein Sitzplan mit den noch freien Plätzen ist dort ersichtlich. Außerdem ist die Bestellung auch telefonisch unter der Nummer 0651 / 97 90 777 möglich. Bitte beachten Sie, dass bei der Telefon- oder Online-Bestellung zusätzliche Kosten anfallen können.

Wichtig: Vorverkaufsstellen für ticket-regional vor Ort sind die Buchhandlung reuffel und die Buchhandlung ERLESENES in Montabaur. Dort können Sie, wie gewohnt, Ihre Karte auch im Laden kaufen.

Aufführungstermine:

Freitag, 23.November – 20 Uhr
Samstag, 24.November – 20 Uhr
Sonntag, 2.Dezember – 19 Uhr
Freitag, 7.Dezember – 20 Uhr
Samstag, 8.Dezember – 20 Uhr
Freitag, 14.Dezember – 20 Uhr
Sonntag, 16.Dezember – 19 Uhr
Freitag, 21.Dezember – 20 Uhr
Samstag, 22.Dezember – 20 Uhr
Freitag, 11. Januar 2019 – 20 Uhr
Samstag, 12. Januar – 20 Uhr
Samstag, 19. Januar – 20 Uhr
Sonntag, 20. Januar – 19 Uhr
Freitag, 25. Januar – 20 Uhr
Samstag, 26. Januar – 20 Uhr

Die Oase ist wieder bei der KSK Spendenaktion "Heimatliebe" dabei:
Sollten Sie Kunde der Kreissparkasse Westerwald-Sieg sein, können Sie die ehrenamtliche Kulturarbeit auf ganz einfache Art unterstützen. Die Kreissparkasse unterstützt gemeinnützige Vereine mit bis zu 1.000 Euro. Die Oase hat sich mit einem Projekt beworben und freut sich wenn Sie das Projekt mit ihren "Social Coins" unterstützen. Fragen Sie bei Ihrer Sparkasse nach den Social Coins für die Spendenaktion "Heimatliebe" oder direkt im Internet unter dem Link: Heimatliebe. (PM)

Nachricht vom 17.11.2018 www.nr-kurier.de