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Drogentütchen vor Augen der Polizei aus Auto geworfen
Ein schlechtes Gewissen wegen Drogen im Auto veranlasste einen jungen BMW-Fahrer offenbar die Stopp-Zeichen der Polizeikontrolle zu missachten. Erst nachdem ein Insasse ein kleines Tütchen aus dem Fenster geworfen hatte, hielt der Autofahrer an. Diesen und den wurftüchtigen Insassen erwarten nun gerichtliche Verfahren.
SymbolfotoDierdorf. Am frühen Donnerstagmorgen um 3 Uhr, wollten Polizeibeamte in der Wied-Runkel-Straße in Dierdorf den Fahrer eines PKW BMW kontrollieren. Nachdem dieser zunächst nicht auf die Anhaltesignale der Polizei reagierte, beobachteten die Beamten, dass eine Person auf der Rückbank ein kleines Päckchen aus dem Fenster warf. Circa 400 Meter weiter hielt der 19-jährige Fahrer schließlich an.

Bei der anschließenden Kontrolle konnten die Beamten geringe Mengen an Betäubungsmittel und das aus dem Fahrzeug geworfene Gripptütchen einem 18-jährigen Beschuldigten zuordnen, der auf der Rückbank saß. Gegen ihn wird nun wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetzes ermittelt. Gegen den Fahrer ist zudem ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verstoßes, Missachtung von Zeichen und Weisungen von Polizeibeamten, eingeleitet worden. (PM Polizeiinspektion Straßenhaus)
Nachricht vom 01.11.2018 www.nr-kurier.de