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Neubau der Abfallwirtschaft des Kreises Neuwied startet
Mit dem symbolischen ersten Spatenstich startete der Bau des neuen Gebäudes des Verwaltungs- und Logistikzentrums der Abfallwirtschaft des Landkreises Neuwied in der Carl-Borgward-Straße 12 im Neuwieder Industriegebiet Distelfeld. Zum gemeinsamen Spatenstich für dieses zukunftsweisende Projekt hatte Landrat Achim Hallerbach eingeladen. Das neue Gebäude entspricht dem Servicegedanken des Kreises.
So soll das neue Gebäude aussehen. Fotos: Wolfgang TischlerNeuwied. Auf einer Grundstücksgröße von fast 20.000 Quadratmetern entsteht ein dreigeschossiges Sozial- und Verwaltungsgebäude mit 700 Quadratmeter Grundfläche. Das Gebäude wird in Massivbauweise errichtet und beinhaltet auch eine Wärmerückgewinnung, was dem Projekt - ähnlich wie bei anderen Gebäuden der Abfallwirtschaft , zum Beispiel in Linkenbach, eine besondere umweltfreundliche Note verleiht.

Hallerbach freute sich sichtlich, dass es nun losgehen kann. „Die Planungen laufen bereits seit längerem und ich danke dem Fachausschuss sowie dem Kreistag für die Unterstützung dieses zukunftsweisenden Projekts. Es bildet die Basis für die laufenden und anstehenden Aufgaben der Abfallwirtschaft“, sagte er bei der Begrüßung der Gäste.

Insgesamt erhalten rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten in dem neuen Gebäude einen zeitgemäßen Arbeitsplatz. Die Fahrzeugplätze umfassen LKW-Stellflächen für 42 Fahrzeuge und PKW-Stellflächen für 103 Fahrzeuge. Behälterlager, Werkstatt/Service Point sollen das Areal zu einem späteren Zeitpunkt abrunden.

Die Gesamtkosten des Projektes inclusive der dazugehörigen Außenanlagen und Verkehrsflächen belaufen sich auf rund vier Millionen Euro. Mit der Fertigstellung rechnet das Ingenieurbüro im Mai/Juni 2019. „Eine Investition, die in die Zukunft gerichtet sein wird und am Ende ja von allen Gebührenzahlerinnen und Gebührenzahler mitgetragen wird. Ich danke an dieser Stelle ausdrücklich unseren Mitbürgern und der Wirtschaft, die so vorbildlich an unserem Abfallwirtschaftssystem mitwirken und somit derartige Maßnahmen erst ermöglichen“, betonte Landrat Hallerbach, der auch gleichzeitig für die Abfallwirtschaft im Landkreis Neuwied verantwortlich zeichnet. (woti)
       
Nachricht vom 08.05.2018 www.nr-kurier.de