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44. Sportlerehrung in Neuwied
Die Stadt Neuwied lud am Freitag, den 13. April alle erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler der Stadt zu einer Ehrung ihrer Leistungen ins Schloss Engers ein. Geehrt wurden allgemeine Einzelleistungen und Mannschaftserfolge, sowie der Sportler und die Sportlerin des vergangenen Jahres.
Die Sportlerin Sophia Junk und der Sportler Kai Kazmirek des Jahres. Fotos: Uwe SchumannNeuwied. Für die Sportlerinnen und Sportler der Stadt war es jedoch ein guter Tag, fernab von Aberglaube und Misserfolgen. Am 13. April fand bereits zum 44. Mal die Ehrung der Sportlerinnen und Sportler statt. Fredi Winter (MdL, SPD) moderierte die Veranstaltung. Zuerst sprach Bürgermeister Michael Mang eine paar Grußworte und bedankte sich bei allen Sportlern, die viel Freizeit investieren, damit Neuwied sich weiterhin die „Stadt des Sports“ auf die Fahnen schreiben kann. Deswegen ist die Stadt Neuwied auch bereit, den Ausbau von Sportanlagen und -stätten zu fördern und zu unterstützen.

Kreissportvorsitzender Alfred Hofmann nimmt bereits zum 30. Mal bei der Ehrung in Neuwied teil. Er ist froh, in all dieser Zeit immer neue Gesichter zu sehen, Menschen kennen zu lernen und zu sehen, dass es nicht nur in Neuwied, sondern überall eine breite Palette an Sportmöglichkeiten gibt. Doch er sieht die Vereine in Gefahr. Immer weniger Personen sind bereit, die Vorstandsarbeit zu übernehmen. Ohne die Leitung eines Vereins kann dieser jedoch nicht existieren. Da bietet der Sportbund Rheinland viel Unterstützung. Er möchte nicht, dass die 42.000 registrierten Sportler in Neuwied ihrer Passion nicht mehr nachgehen können, weil es an der Führung fehlt.

Der Bewertungsmodus wurde für die Ehrung der Leistungen aus 2017 neu überarbeitet, um die Leistungen vergleichbarer zu machen und eine faire Auswertung zu gewährleisten. So konnten 75 Sportlerinnen und Sportler zu dieser Ehrung eingeladen werden. Von Teilnehmern wurden im Bereich der Einzelsportler drei mit der Sportplakette der Stadt Neuwied in Gold, sieben mit Silber und 24 mit der Sportplakette in Bronze ausgezeichnet. Die Mannschaften erhielten je eine Acryltrophäe mit Gravur und die einzelnen Mannschaftsteilnehmer eine Urkunde. Insgesamt wurden 19 Mannschaften geehrt.

Die erfolgreichsten Sportarten in der Stadt neben der Leichtathletik auch Badminton und Schießen, genauso wie die Billardsportarten. Die meisten Mannschaftsehrungen erhielt die DJK Neuwieder LC/LG Rhein-Wied mit zehn Auszeichnungen. Ebenso waren auch hier die Schützen treffsicher und die Billard-Spieler ein Meister an Queue.

Aus den gemeldeten Einzelsportlern und Mannschaften trifft das Sportamt eine Vorauswahl, derjenigen Sportler, die als Kandidaten für den Titel Sportlerin oder Sportler des Jahres in Frage kommen. Ein Gremium aus Sportjournalisten der örtlichen Presse und des Sportkreisvorsitzenden wählt dann aus diesem Kreis die jeweiligen Sportler und Mannschaft des Jahres.

Sportlerin des Jahres wurde Sophia Junk. Sie wurde bei den Europameisterschaften erste mit Weltrekord im 4 mal 100 Meter Staffellauf U20, sowie zweite im 200 Meter Sprint U20. Sportler des Jahres wurde Kai Kazmirek. Er platzierte sich auf einer Stufe auf dem Podium bei den Weltmeisterschaften im Zehnkampf. Die Auszeichnung der Mannschaft des Jahres ging an den Tennisclub Rhein-Wied e.V. mit dem 1. Platz der Rheinlandmeisterschaften Tennis Herren 60 und dem Aufstieg in die Südwestliga. Uwe Schumann


     
Nachricht vom 13.04.2018 www.nr-kurier.de