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LKW auf Abwegen
In Oberhonnefeld-Gierend gibt es schon seit längerem Beschwerden aus dem Weyerbuscher Weg über starken LKW-Verkehr. Es sind nicht die LKW, die die anliegenden Gewerbebetriebe aufsuchen, sondern es ist Durchgangsverkehr. Wer die Örtlichkeiten kennt, kann es sich kaum vorstellen. Die Polizei hat die Ursache herausgefunden.
Das Durchfahrtsverbot-Schild wird einfach ignoriert. Fotos: Wolfgang TischlerOberhonnefeld-Gierend. Es kaum zu glauben, aber laut Überprüfungen der Polizei wahr, so berichtete die Ortsbürgermeisterin von Oberhonnefeld-Gierend, Rita Lehnert, bei einem Ortstermin am Mittwochabend, den 18. Januar. Auch neue Navigationsgeräte der LKW weisen den Weyerbuscher Weg, weiter Richtung Ellingen und dann am Schützenhaus und der Polizei vorbei, wieder auf die B 256 als Weg aus. Diese Strecke ist 150 Meter kürzer als die B 256, aber nicht für LKW-Verkehr ausgebaut.

Rita Lehnert hatte den Ortsbeirat und Werner Oster vom LBM zu einem Vor-Ort-Termin eingeladen. Was ist zu tun? Am Weyerbuscher Weg steht direkt nach der Abzweigung von der B 256 ein Verkehrsschild Durchfahrtverbot für LKW über 7,5 Tonnen mit dem Zusatz Anlieger frei. LKW könnten an der Stelle auf der Buswendeschleife mühelos drehen, aber keiner macht es.

Als einzige praktikable Maßnahme wurde nach einigen Diskussionen herausgefunden, dass der Vorwegweiser auf der B 256 ergänzt wird und dort schon auf das Durchfahrtsverbot hingewiesen wird. Ob dies nützt, wird man sehen. Werner Oster versprach diese Ergänzung vorzunehmen. Skepsis herrscht trotzdem weiter in Oberhonnefeld, denn der Glaube an das Navi ist sehr groß. (woti)


   
Nachricht vom 17.01.2018 www.nr-kurier.de