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Weihnachtsbasar in Windhagen für behinderte Kinder in Indien
Bald ist es wieder soweit. Pünktlich vor dem Ersten Advent verwandeln die Freiwilligen der Aktionsgruppe „Kinder in Not“ das Windhagener Forum in einen stimmungsvollen Weihnachtsbasar. Am Freitag, 1. Dezember, in der Zeit von 9 bis 18 Uhr kann man dort liebevoll gestaltete Adventskränze, Gestecke und sonstige Weihnachtsdekoration zu einem erschwinglichen Preis erwerben.
Stammesfamilie in Sendhwa mit ihrem behinderten Kind. Ohne Unterstützung durch Kinder in Not wäre der Familie eine Förderung des Kindes nicht möglich. Foto: PrivatWindhagen. Vielleicht finden Sie aber auch unter den vielen schönen Angeboten wie kunsthandwerklichen Holz- und Näharbeiten, selbstgemachten Seifen, Kerzen, Schmuck und Likören das ein oder andere Geschenk für Ihre Lieben.
Angeboten werden darüber hinaus frische Backwaren aus dem Windhagener Backes in Zusammenarbeit mit der Bäckerei „Backfreund“ aus Willroth. Sind alle Einkäufe erledigt, lädt die Aktionsgruppe ein, bei allerlei Gaumenfreuden einem abwechslungsreichen, musikalischen Rahmenprogramm zu lauschen. Am Nachmittag um 17 Uhr kommt dann der Nikolaus für die Kleinsten.

Wer zu Weihnachten nicht nur im eigenen Kreis Freude schenken möchte, ist herzlich eingeladen, am Wunschbaum, gleich neben dem Infostand von „Kinder in Not“, Herzenswünsche von Kindern aus Brasilien, Indien und den Philippinen zu erfüllen. Im Rahmen einer großen Tombola können Sie eine Familie unterstützen, die von einem besonders schlimmen Schicksal betroffen ist.

Der Reinerlös des Weihnachtsbasars kommt in diesem Jahr zu 100 Prozent behinderten Kindern aus Stammesfamilien in Sendhwa in Indien zugute. Die wirtschaftliche Situation der Menschen in dieser Region ist äußerst schwierig. Wird dann ein behindertes Kind geboren, stellt dies ein großes soziales, finanzielles, mentales und körperliches Problem dar. Behinderte Kinder verlassen nur selten ihr Zuhause, leben isoliert und besuchen keine Schule. Sogar in der eigenen Familie werden gesunde Kinder bevorzugt, wenn es ums die Verteilung von Essen oder Aufmerksamkeit geht.

Im Zentrum in Sendhwa werden die Kinder an Tagesabläufe gewöhnt, erhalten vitaminreiche Mahlzeiten und Zuwendung und werden geistig und körperlich im Rahmen ihrer Fähigkeiten gefördert. Dies entlastet zum einen die Familie, verbessert aber auch die Lebensbedingungen der Kinder bis hin zur Möglichkeit auf ein eigenständiges Leben.
Nachricht vom 14.11.2017 www.nr-kurier.de