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Mitarbeiter von Metsä: „Unser Standort Raubach ist in Gefahr!“
Die Mitarbeiter des Unternehmens Metsä Tissue in Raubach sind besorgt. Sie fordern: „Der Standort Raubach braucht eine Zukunft!“ Die Belegschaft sieht ihre Arbeitsplätze in Gefahr. Der Hintergrund ist, dass der Bau des Logistikzentrums sich bislang immer wieder verzögert hat. Die Mitarbeiter werden nun Postkarten an die Bürgermeister Rudolph und Stein schreiben.
Kopie der Postkarte, die verschickt wird. Foto: Wolfgang TischlerRaubach. Die Bürgermeister von Hanroth und Raubach werden in den nächsten Tagen jede Menge Post bekommen. Mit Unterstützung der Gewerkschaft IG BCE verschicken die Mitarbeiter, Freunde, Bekannte und Unterstützer eine Postkarte an die Ortbürgermeister.

In der Postkarte heißt es: „Unser Standort Raubach ist in Gefahr! Der Bau eines Logistikzentrums ist eine dringend notwendige Investition für die Zukunft des Standortes von Metsä Tissue bei uns in Raubach. Daran hängen rund 300 Arbeitsplätze und das Schicksal der betroffenen Mitarbeiter.“ Per Unterschrift bekunden die Absender die Unterstützung zum Bau des Logistikzentrums.

Gemäß der letzten Ratssitzung in Hanroth und Raubach ist der Termin für den Satzungsbeschluss zum Bau des Zentrums auf den 8. August anberaumt. Der Termin ist mittlerweile auch öffentlich verkündet. Anfang Juli waren die Gewerkschaft und die Mitarbeiter bereits mit ihren Sorgen an die Öffentlichkeit gegangen.

Man darf gespannt sein, ob am 8. August der Weg nun endgültig für den Bau des Logistikzentrums freigemacht wird. Die Sitzung des Ortsgemeinderates in Raubach findet um 19 Uhr im Alten Kindergarten statt und ist öffentlich. Wir werden über die Sitzung berichten. (woti)
Nachricht vom 31.07.2017 www.nr-kurier.de