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Rettungshundestaffel Westerwald trainierte im Lavakeller
Die BRH Rettungshundestaffel Westerwald e.V. führte eine mehrstündige Übung in den Mendiger Lavakellern durch. Zugführer Rainer Schmidt war mit einem Teil der Einsatzgruppe vor Ort, um sich 30 Meter unter der Stadt einen Eindruck der weit verzweigten Gewölbekeller und Höhlen zu verschaffen. Dies natürlich auch außerhalb des Besucherbergwerks auf teilweise unwegsamem Terrain.
Ein Teil der BRH Rettungshundestaffel vor dem Abstieg in die Mendiger Basaltlavakeller. Foto: pr
Hachenburg/Mendig. Was Menschen ob der Dunkelheit, der Kälte und der feuchten Umgebung an die physischen und mentalen Grenzen bringen kann, schien den gut ausgebildeten Rettungshunden nichts auszumachen. Diese Professionalität kommt nicht von ungefähr. Die Rettungshundestaffel Westerwald ist Mitglied im Bundesverband Rettungshunde und wurde im Jahre 2002 gegründet.

Das Haupteinsatzgebiet sind die Landkreise Altenkirchen, Neuwied und der Westerwald. Aber natürlich kooperiert man mit weiteren Rettungshundestaffeln, der Polizei und anderen Organisationen, um diese bei Großeinsätzen zu unterstützen. Das Training im Mendiger Lavakeller wurde seitens der Hundestaffel sehr begrüßt da es zur Weiterbildung von Mensch und Hund beiträgt.

Auch die Verantwortlichen der Stadt zeigten sich sehr zufrieden. Das Mendiger Training wurde von Hans-Werner Balmes und Lothar Skwirblies, die beide mit den Gegebenheiten im Mendiger Lavakeller bestens vertraut sind, sowie von Gästeführer Klemens Lüke unterstützt.

Die BRH Rettungshundestaffel Westerwald e. V. benötigt jederzeit Unterstützung mit und ohne Hund. Interessierte wenden sich gerne per Email an info@rhs-westerwald.org oder direkt an den Zugführer Rainer Schmidt unter 0163 5684781.
Nachricht vom 18.07.2017 www.nr-kurier.de