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Programme der beiden Mehrgenerationenhäuser sind da
Vieles ist neu im „Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus“ - so auch die Optik der druckfrischen MGH Programme für das zweite Halbjahr 2017. Beide Häuser für den Kreis Neuwied, in Trägerschaft der Katholischen Familienbildungsstätte Neuwied, haben sich äußerlich deutlich sichtbar auf das veränderte Bundesprogramm eingestellt.
Foto: PrivatNeustadt. Für das MGH Neustadt (Wied) für die Verbandsgemeinde Asbach und das MGH Neuwied (für Stadt und Kreis) ist es allerdings nicht nur dabei geblieben. Auch in der inhaltlichen Ausrichtung gibt es Weiterentwicklungen. Mit dem etwas sperrig klingenden Förderschwerpunkt des Bundesfamilienministeriums „Gestaltung des demografischen Wandels“ ergeben sich für beide Häuser nochmal völlig neue Aufgaben und Möglichkeiten. Die Tatsache, dass die Gesellschaft älter, weniger und bunter wird, wirkt sich auf alle Lebensbereiche aus. Und so reichen die Angebote der beiden MGH´s von der Kinderbetreuung über Förderung von Bildungschancen, Integration von Deutschen und Zugewanderten in Sprache, Arbeitsmarkt und gesellschaftliche Teilhabe bis hin zu Fragen von Mobilität und selbstbestimmtem Altern in Würde .

Neben langfristig angelegten Angeboten und offenen Treffs/Cafés bieten beide Häuser Informationsveranstaltungen, Fortbildungen, Workshops sowie Beratungszeiten mit und ohne Voranmeldung sowie die Vermittlung von praktischen Hilfen an. Über 250 ehrenamtlich Aktive in gut vernetzten Angeboten mit lokalen Partnern machen die Angebotsvielfalt der MGH´s Woche für Woche möglich. Die ehrenamtlich Aktiven sind bunt, lebendig, vielfältig, unbürokratisch, reaktionsschnell, liebenswert und immer wieder überraschend anders, genau wie ihre Angebote. Und wie die neuen Programme zeigen, ist das nicht übertrieben.

Das Baby ist unterwegs und Sie werden bald Eltern? Sie brauchen Hilfe beim Ausfüllen von Formularen oder dem Erstellen von Bewerbungsunterlagen? Die schulischen Leistungen Ihrer Kinder haben stark nachgelassen, die Versetzung scheint gefährdet? Die Gedächtnislücken Ihres Partners werden zunehmend gravierender und das Zusammenleben wird schwieriger? Sie suchen einfach nur ein wenig Unterhaltung? Wollen Ihre Französischkenntnisse auffrischen? Wünschen sich einen Partner fürs Schachspielen? Oder sind es leid, den Enkel fragen zu müssen, wie man E-Mails verschickt, online einkauft oder per Google die nächste Urlaubsreise plant? Sie wollen Deutsch, Englisch, Kurdisch oder Russisch lernen? Beratung und Hilfen der MGH´s sind breitgefächert, und decken viele Lebensbereiche ab.

Vier Schwerpunkte sind unübersehbar: Angebote für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen, Unterstützung von Familien mit Kindern, Förderung des ehrenamtlichen Engagements und Entwicklung von kultur- und generationsübergreifenden Angeboten als Treffpunkt für Jung und Alt unabhängig von Herkunft und Religion.

Suchen Sie etwas Spezielles? Vielleicht würden Sie sich gerne ehrenamtlich einbringen und Ihre Fähigkeiten für die Allgemeinheit nutzbar machen? Beispielsweise in einer Lesepatenschaft, der Hausaufgabenhilfe oder im Offenen Treff? Dann melden Sie sich. Wo? Für das MGH Neustadt (Wied): 02683 / 939 80 40, E-Mail: sekretariat@mgh-neustadt-wied.de, Homepage: www.mgh-neustadt-wied.de, Ansprechpartnerin: Angela Muß (Koordinatorin). Für das MGH Neuwied: 0 26 31 / 34 45 96, E-Mail: mgh@fbs-neuwied.de, Homepage: www.mgh-neuwied.de, Ansprechpartnerin: Beatrix Röder-Simon (Koordinatorin).
Nachricht vom 29.06.2017 www.nr-kurier.de