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Ausbau der Steinstraße Urbach-Gierender Höhe in Planung
Verbandsbürgermeister Volker Mendel war Anfang April mit einer Delegation in Mainz. Thema bei Staatssekretär Andy Becht war unter anderem der dringend erforderliche Ausbau der Landesstraße 266 zwischen dem Kreisel Urbach und der Gierender Höhe. Jetzt kam ein Antwortschreiben aus Mainz. Bagger kommen frühestens 2019.
Die Steinstraße ist in einem sehr desolaten Zustand. Fotos: Wolfgang TischlerUrbach. Mainz erläutert in dem Schreiben, dass in fünfjährigem Turnus messtechnische Straßenzustandserfassungen der rheinland-pfälzischen Landesstraßen durchgeführt und in einem landesweit einheitlichen nutzwertanalytischen Verfahren die Dringlichkeit anstehender Sanierungs- beziehungsweise Ausbaumaßnahmen bewertet werden. „Bewertungskriterien sind dabei über den Straßenzustand hinaus insbesondere die Verkehrsbelastung, die Unfallhäufigkeiten und die Kosten der jeweiligen Baumaßnahmen“, heißt es in dem Brief.

Weiter heißt es: „Ausgehend von den Ergebnissen dieser nutzwertanalytischen Bewertung der landesweit anstehenden Vorhaben im Landestraßenbau konnten für die Investitionsperiode 2014 - 2018 der Ausbau der L 266 zwischen Gierender Höhe und Dernbach eingeplant werden. Der Landesbetrieb Mobilität Cochem-Koblenz erstellt entsprechend bereits die Ausbauplanung mit verkehrsgerechter Verbreiterung. Die bauliche Realisierung kann - wie im Bauprogramm 2017/2018 dargestellt - in 2018 beginnen, wenn das Baurecht vorliegt.“

Ergänzend ist zu hören, dass eine Verbreiterung der Straße erfolgt und dafür schmälere Streifen angekauft werden müssen. Derzeit sollen bereits die Verhandlungen laufen. Insofern ist auch die Einschränkung mit dem Baurecht zu verstehen. Der Begriff bauliche Realisierung heißt nicht, dass gebaut wird, denn nach unseren Informationen sind im Doppelhaushalt 2017/2018 nur die Planungskosten für die L 266 eingestellt.

Also frühestens 2019 werden die Bagger kommen. Bis dahin bleibt die Schlaglochpiste erhalten. (woti)
 
Nachricht vom 26.04.2017 www.nr-kurier.de