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Herschbach: „Fachkräfte sichern für reibungslosen Service“
Einmal im Jahr ehren die Stadtwerke und die Servicebetriebe Neuwied ihre Jubilare sowie Mitarbeiter, die im Vorjahr in den Ruhestand gingen. 15 Mitarbeiter waren es in diesem Jahr. Alle zwei oder drei Jahre den Job wechseln? Das kommt bei den SWN oder SBN nicht allzu oft vor. Man setzt auf eine lange Betriebszugehörigkeit.
25, 35 oder gar 45 Jahre und mehr bei den SWN und den SBN sind ein bedeutendes Betriebskapital: Sie bedeuten Erfahrung, Wissen und Qualifikation. Die Mitarbeiter sind und bleiben damit die wichtigste Ressource – auch für die tägliche Arbeit im Dienst der Stadt. Foto: PrivatNeuwied. Mit gutem Grund, wie Geschäftsführer Stefan Herschbach mit Vertretern von Betriebs- und Personalrat unterstrich. „Die Erfahrungen, die ein Mitarbeiter bei uns in den Betrieben im Laufe der Jahre sammelt, sind wertvoll für die Stadt. Das erworbene Wissen ist für jedes Unternehmen - und bei uns auch für die Stadt - verloren, wenn man gute Mitarbeiter ziehen lässt. Dann ist es nur selbstverständlich, langjährigen Mitarbeitern zu danken.“ Fachkräfte sichern und fest an SWN und SBN zu binden, sei daher der erste und beste Weg, dem Fachkräftemangel etwas zu entgegnen. Mit einer hohen Fluktuation sei das kaum möglich.

Junge Mitarbeiter bringen oftmals das neueste technische Wissen mit, das auch Stadtwerke und Servicebetriebe benötigten. Es brauche aber gerade dann auch die Erfahrenen, die helfen, dieses Wissen zu integrieren.
Nachricht vom 10.04.2017 www.nr-kurier.de