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Preise für Wasser und Abwasser bleiben in VG Puderbach stabil
In der Verbandsgemeinderatssitzung am 15. Dezember waren die Wirtschaftspläne des Wasser- und Abwasserwerkes für das Jahr 2017 Gegenstand der Beratungen. Erfreulich für die Bevölkerung ist, dass die Preise für das kommende Jahr für Wasser und Abwasser stabil bleiben. Die Trinkwasseroptimierung in der Verbandsgemeinde steht vor dem Abschluss.
Die Trinkwasseroptimierung in der VG Puderbach steht vor dem Abschluss. Foto: Wolfgang TischlerPuderbach. Der Erfolgsplan des Wasserwerkes wird im kommenden Jahr mit einem Verlust von 49.000 Euro abschließen. Die Investitionen reduzieren sich deutlich. Die Kreditaufnahme wird nur noch bei 875.000 Euro liegen. Im kommenden Jahr wird mit dem Bau des Zwischenpumpwerkes im Bereich der Kläranlage Hölzches Mühle begonnen. Die Planungen hierzu sind soweit abgeschlossen. Durch dieses Pumpwerk werden die beiden zentralen Hochbehälter „Dernbacher Kopf“ und „Keltenhügel“ in Lautzert dann unmittelbar dauerhaft verbunden sein.

Bürgermeister Volker Mendel erklärte, dass dann die Versorgung der Bevölkerung dauerhaft sichergestellt sei. Im Bedarfsfall kann ein Behälter den anderen unterstützen oder die Notfallversorgung übernehmen. Beim Bau der Verbindungsleitung wird auch die Ortslage Hanroth, als letzte Gemeinde in der Verbandsgemeinde Puderbach in die Trinkwasseroptimierung eingebunden. Ab 23. Januar wird die Hauptwasserleitung in der Puderbacher Hauptstraße im Zuge des Neubaus des Kanalstauraumes neu verlegt.

Beim Abwasserwerk steht in 2017 voraussichtlich ein kleiner Verlust von 44.000 Euro an. Hier beträgt der Kreditbedarf rund 2,7 Millionen Euro. Der Investitionsplan ist geprägt von der Erweiterung und Erneuerung der Kläranlage Hölzches Mühle. Der zweite Bauabschnitt besteht überwiegend aus Anlageteilen, die sowohl der Energieoptimierung der Kläranlage, als auch der Energieerzeugung dienen. An dem zweiten Bauabschnitt ist die Papierfabrik Metsä Tissue mit fast 50 Prozent finanziell beteiligt.

Weitere Investitionen stehen an der Kläranlage Peterslahr an. Hierhin gehen bekanntlich die Abwässer der VG Puderbach aus dem Grenzbachtal, aus Seyen und Breibach. Dort sind für 2017 energetische Sanierungen der bestehenden Anlagen und der Neubau eines netzabschließenden Beckens vorgesehen. Puderbach ist gemäß Vereinbarung mit rund 16 Prozent an den dortigen Investitionskosten beteiligt. (woti)
Nachricht vom 16.12.2016 www.nr-kurier.de