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Bernd Munkel neuer Schützenkönig
Über vier Stunden mühten sich die Mitglieder der Neuwieder Schützengesellschaft auf ihrem Übungsgelände in Nodhausen damit ab, den von Matthias Hermann erbauten und von Ramona Hanf kunstvoll bemalten Königsadler auf ihrem Schützenfest den Garaus zu machen, um einen Nachfolger für den zweimaligen König Hans Bäsch zu finden.
Nach erfolgreichem Königsschießen versammelten sich die Teilnehmer um ihr Königspaar 2016/2017 Bernd und Ilse Munkel (Bildmitte) umrahmt von ihren Königsführern Waldemar Kusch (links) und Hans-Peter Bahl (rechts). Daneben der scheidende König Hans Bäsch und Jugendkönig Friedrich-Wilhelm Prinz zu Wied (mit ihren Insignien). Foto: Hans HartenfelsNeuwied. Nach 250 Schüssen war es dann endlich soweit und das Ergebnis stellte die bisherige Erkenntnis, dass zu 90 Prozent nie der König wurde, der es sehnlichst wollte, auf den Kopf. Bernd Munkel wollte und freute sich unbändig, dass er sich zu seinem 75. Geburtstag nachträglich selbst das schönste Geschenk machte, nachdem er vor 20 Jahren schon einmal die Königswürde errungen hatte.

Zuvor zerpflückten bei erfreulich starker Beteiligung der Mitglieder viele Mitstreiter den Vogel, wobei sich Uwe Preis die Trophäe Kopf, Volker Bosch den Schweif, Waldemar Kusch den linken und Hans-Peter Bahl den rechten Flügel sicherten. Sie dürfen dafür jetzt ein Jahr als Königsführer ihrem König, wann immer er sie braucht, dienen.

Bei der Jugend war es eine fürstliche Angelegenheit, bei der letztendlich Vorjahreskönig Friedrich-Wilhelm Prinz zu Wied vor seinem Bruder Fürst Maximilian nach 83 Schüssen den Rumpf von der Stange fegte.

Beim Schießen der Ehrenmitglieder auf eine Ehrenscheibe hatte Hans Hartenfels vor OB Nikolaus Roth und Rudi Körner die Nase vorn und die Ehrenscheibe der Könige sicherte sich Vorjahreskönig Hans Bäsch vor Eugen Braun und Bernd Munkel.

Beim gemeinsamen Umtrunk nach dem Schießmarathon machte Bernd Munkel Hoffnung , dass noch weitere Erfolge in Aussicht stehen, sicherte er sich doch vor 20 Jahren nach der Vereinswürde auch die Würde eines Kreiskönigs und der wird am 22. Oktober auf dem Schießstand der Schützengilde Raubach ermittelt. Vor Beginn des Königsschießens verkündete Sportwart Volker Bosch, dass man auch auf sportlichem Gebiet eine freudige Bilanz vorzuweisen habe, stelle man doch mit Margit Höller, Angelika Thiel, Lars Gemmer, Hans-Peter Bahl, Wido Kopper und Florian Wolff sechs Landesmeister und seit einer Woche mit Susi Mathes, Birgit Schambach und Margit Höller einen Deutschen Vizemeister im Luftpistole-Schießen. Am Samstag, dem 10. September trifft man sich erneut in Nodhausen zur “Blauen Fahrt”, so genannt, da sie in’s “Blaue” geht und nur der scheidende König, der sie organisieren muss, das Ziel kennt. Hans Hartenfels
 
Nachricht vom 03.09.2016 www.nr-kurier.de