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Pressemitteilung vom 03.11.2026
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Schüler entdecken Leonardo da Vincis Erfindungen in Neuwied
Warum hält eine Brücke ganz ohne Nägel? Wie lassen sich schwere Lasten leichter heben? Und wie funktioniert ein Fallschirm? Diesen Fragen gingen die Schülerinnen und Schüler der Berufsreifeklassen 7 der Carmen-Sylva-Realschule plus Neuwied Ende Oktober beim Besuch der Ausstellung "Leonardo da Vincis Maschinen" in der Stadtgalerie Mennonitenkirche nach.
Bei einem fächerverbindenden Projekt zu Leonardo da Vinci bauten Schüler der Carmen-Sylva-Realschule plus eigene Fallschirme und erkundeten Maschinen in der Stadtgalerie Mennonitenkirche. (Fotos: Aline Dupont/Hülya Afellah)Neuwied. Der Ausstellungsbesuch bildete den Höhepunkt eines fächerverbindenden Projekts in Physik und Kunst. Bereits im Vorfeld waren die Jugendlichen selbst aktiv geworden: Die Klasse 7b schlüpfte in die Rolle kleiner Erfinder und konstruierte aus einfachen Materialien eigene Fallschirme. Bei anschließenden Flugversuchen testeten die Schülerinnen und Schüler ihre Konstruktionen und untersuchten, welche Faktoren das Sinkverhalten beeinflussen und wie sich ihre Fallschirme verbessern ließen. Die Klasse 7a beschäftigte sich mit Leonardos künstlerischer Seite, zeichnete seine Werke nach und entwarf eigene Erfindungen. Mit Kaffeesatz verliehen die Jugendlichen ihren Zeichnungen das Aussehen historischer Skizzen.

Bei einer fachkundigen Führung erfuhren die Schüler Spannendes über das Universalgenie und seine Erfindungen. Anschließend erkundeten sie bei einer "Leonardo-Challenge" die Ausstellung, probierten Maschinen aus und gingen verschiedenen Forscherfragen nach. Wie spart man mit einem Flaschenzug Kraft? Wie lässt sich Reibung verringern? Ihre Beobachtungen hielten sie auf einem Forscherbogen fest.

Besonders die Bogenbrücke sorgte für Begeisterung: Aus einzelnen Holzstäben eine stabile Brücke ganz ohne Nägel oder Kleber zu bauen, erforderte Geschick, Geduld und Teamarbeit. Auch nach mehreren Fehlversuchen tüftelten die Jugendlichen weiter, bis die Brücke schließlich sicher stand.

Zum Abschluss hielten die Schüler ihre Eindrücke auf einem Exit-Ticket fest: Welche Erfindung hat mich besonders beeindruckt? Wo begegnen mir Leonardos Ideen heute noch im Alltag? Und was habe ich Neues gelernt? So schlugen sie den Bogen von den historischen Erfindungen zu ihrer eigenen Lebenswelt. Der Besuch zeigte, wie eng Kunst, Physik und Technik miteinander verbunden sind - und dass Forschergeist vor allem bedeutet, neugierig zu bleiben, Dinge auszuprobieren und auch nach Rückschlägen nicht aufzugeben. (PM)
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