| NR-Kurier |
| Ihre Internetzeitung für den Kreis Neuwied |
|
| Pressemitteilung vom 02.11.2026 |
|
| Region |
| Ehrenamtliche Grabpflege bewahrt Neuwieder Stadtgeschichte |
|
| Auf dem Alten Friedhof in Neuwied engagieren sich regelmäßig Bürger, um die historischen Grabstätten zu pflegen. Mit Gartenschere und Besen ausgestattet, leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Anlage. Doch was motiviert diese Menschen, ihre Freizeit für den Friedhof einzusetzen? |
|
Neuwied. Auf dem Alten Friedhof in der Julius-Remy-Straße herrschte vor kurzem reges Treiben. Rund zwei Dutzend ehrenamtliche Grabpaten kamen zusammen, um die historische Anlage zu pflegen. Unter Anleitung von Friedhofsführer K. D. Boden und Günter Schwenker befreiten sie überwucherte Grabstätten und Einfassungen von Laub und Bewuchs. Ausgestattet mit Scheren, Besen und Arbeitshandschuhen machten sich die Freiwilligen an die Arbeit.
Der regelmäßige Einsatz ist für die Ehrenamtlichen längst zur Routine geworden. Zweimal jährlich treffen sie sich zur gemeinsamen Pflegeaktion, doch auch zwischen diesen Terminen kümmern sie sich um die Grabstätten, für die sie eine Patenschaft übernommen haben. Ihre Arbeit sorgt dafür, dass die historischen Grabmale sichtbar bleiben und der besondere Charakter des Alten Friedhofs erhalten wird.
Der Friedhof ist fast 250 Jahre alt
Der 1783 eröffnete Friedhof war der erste konfessionsübergreifende Begräbnisplatz der Stadt. Viele historische Grabstätten erzählen noch heute von bekannten Neuwieder Familien und einem Stück Stadtgeschichte. Der Erhalt dieses geschichtsträchtigen Ortes ist maßgeblich dem Engagement der Grabpaten zu verdanken. Wer selbst einmal mehr über die Geschichte des Alten Friedhofs erfahren möchte, kann dies bei den regelmäßig angebotenen Stadtführungen tun. (PM/Red) |
|
| Pressemitteilung vom 02.11.2026 |
www.nr-kurier.de |
|
|