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| Nachricht vom 02.11.2026 |
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| Rheinland-Pfalz |
| Internationale Fachkräfte als Schlüssel für die Zukunft in Rheinland-Pfalz |
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| In Rheinland-Pfalz sind internationale Arbeitskräfte zunehmend gefragt, um den Herausforderungen des demografischen Wandels zu begegnen. Eine Fachkonferenz der Landesregierung widmet sich der Integration dieser Fachkräfte. |
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Mainz. Internationale Fachkräfte spielen eine entscheidende Rolle für Krankenhäuser, Bäckereien oder die Industrie in Rheinland-Pfalz. Laut Arne Rössel, Hauptgeschäftsführer der IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz, sind sie ein "entscheidender Erfolgsfaktor" für die wirtschaftliche Entwicklung. Um im globalen Wettbewerb um Talente bestehen zu können, bedarf es leistungsfähiger Strukturen von der Sprachförderung bis hin zu modernen Verwaltungsverfahren.
Am Montag findet in Mainz die erste Integrationskonferenz des Landes Rheinland-Pfalz statt, organisiert von Integrationsminister Achim Schwickert (CDU). Ziel ist es, die Integration von Zugewanderten in den Arbeitsmarkt und die Gesellschaft zu verbessern.
Anja Obermann, Hauptgeschäftsführerin der Handwerkskammer Rheinhessen, berichtet, dass das Handwerk angesichts des demografischen Wandels seit langem auf die Aktivierung und Qualifizierung geflüchteter Menschen setzt. Immer mehr Azubis und Fachkräfte aus dem Ausland finden ihren Weg ins Handwerk. Die Herkunftsländer und Berufe variieren stark - im Lebensmittelhandwerk gibt es beispielsweise Azubis aus Asien. Persönliche Kontakte von Betriebsinhabern oder Mitarbeitern spielen dabei oft eine wichtige Rolle. In einigen Gewerken, wie bei Metzgern oder Bäckern, gibt es schlicht nicht genug deutsche Bewerber.
Rössel betont: "Dass mittlerweile 18 Prozent unserer Auszubildenden einen Migrationshintergrund haben, zeigt, wie wichtig Zuwanderung für die zukünftige Fachkräftesicherung ist."
Für ausländische Fachkräfte ist das Lebensumfeld ein entscheidender Faktor. Bei Handwerkern wird dies oft erst vor Ort relevant, während es bei Spitzenverdienern schon vorher abgewogen wird. Häufig geht es um die Balance zwischen Verdienst, Lebenshaltungskosten und Familiennachzug.
Rössel erklärt: "Internationale Fachkräfte können heute zwischen vielen Ländern und Regionen wählen. Wer die besten Köpfe gewinnen will, muss ihnen den Weg nach Rheinland-Pfalz so einfach wie möglich machen." Langfristige Bindung erfordert auch Integration außerhalb des Arbeitsplatzes, etwa durch Sportvereine oder Treffen mit anderen ausländischen Fachkräften. "Wir brauchen noch stärkere Welcome-, Onboarding- und Integrationsstrukturen", so Rössel weiter.
Wirtschaftsminister Michael Ebling ergänzt: "Unser Ziel ist es, dass ausländische Fachkräfte ihre Qualifikationen und Fähigkeiten bei uns einbringen können, langfristige berufliche Perspektiven finden und Rheinland-Pfalz zu ihrer neuen Heimat machen." Das Welcome Center Rheinland-Pfalz dient als zentrale Anlaufstelle für Fragen zur Einreise, Anerkennung von Berufsabschlüssen und Integration in Betrieb und Alltag. (dpa/bearbeitet durch Red) |
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