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Pressemitteilung vom 31.10.2026
Region
Sanierung des Wiedtalbades: Else Schütz Stiftung sagt 1,2 Millionen Euro zu
Die Modernisierung des Wiedtalbades in der Verbandsgemeinde Rengsdorf-Waldbreitbach erhält einen entscheidenden finanziellen Schub. Eine Millionenförderung sichert den Bau eines Lehrschwimmbeckens, nachdem wichtige Genehmigungen und Landesmittel vorliegen.
Symbolbild. (KI-generiert)Hausen. Die Else Schütz Stiftung unterstützt die Verbandsgemeinde Rengsdorf-Waldbreitbach erneut bei der Sanierung des Wiedtalbades. Für die Errichtung eines neuen Lehrschwimmbeckens hat die Stiftung eine zweckgebundene Spende in Höhe von 1,2 Millionen Euro bewilligt.

Neuer Anlauf nach zurückgezogener Zusage
Diese finanzielle Zusage setzt ein wichtiges Zeichen für das Gesamtvorhaben. Ende 2025 hatte die Stiftung eine vorangegangene Förderzusage zurückgezogen, weil über einen längeren Zeitraum hinweg kein ausreichender Fortschritt bei Planung und Umsetzung erkennbar war. Vor allem die damals noch ausstehende Prüfung im Zuge der Sportstättenförderung verhinderte einen verlässlichen Zeitplan für den Baubeginn.

Unberührt von dieser Entscheidung blieb eine bereits im Juni 2024 überwiesene Summe von 400.000 Euro, die für externe Planungsleistungen floss. Durch die neu zugesagten Mittel steigt das Gesamtfördervolumen der Else Schütz Stiftung für das Wiedtalbad auf 1,6 Millionen Euro.

Genehmigungen und Landesförderung ebnen den Weg
Die Rahmenbedingungen für das Bauprojekt haben sich mittlerweile grundlegend gewandelt. Der Verbandsgemeinde liegt der offizielle Förderbescheid des Landes Rheinland-Pfalz über 4,5 Millionen Euro vor. Zudem hat die Kreisverwaltung Neuwied die Baugenehmigung erteilt. Auf kommunaler Ebene fassten der Verbandsgemeinderat und der Werkausschuss den Beschluss, das Wiedtalbad als Hallenbad zu modernisieren und um ein Lehrschwimmbecken zu erweitern.

Bedeutung für Schulen, Vereine und die Region
Bürgermeister Pierre Fischer bedankt sich ausdrücklich bei der Else Schütz Stiftung für das zurückgewonnene Vertrauen. Die Rücknahme der ersten Zusage Ende 2025 habe verdeutlicht, wie stark sich langwierige Genehmigungs- und Förderverfahren auf kommunale Projekte auswirken könnten. Umso erfreulicher sei es, dass nun mit Landesbescheid und Baugenehmigung die entscheidenden Grundlagen geschaffen worden seien.

Fischer führt weiter aus, die erneute Unterstützung bilde ein starkes Signal für die Zukunft des Bades. Das Lehrschwimmbecken nehme eine zentrale Rolle ein, da es das Schulschwimmen, Schwimmkurse für Kinder, den Vereinssport sowie Angebote für zahlreiche Menschen in der Verbandsgemeinde langfristig garantiere. Ohne den erneuten Einsatz der Stiftung wäre dieses Becken und somit das Gesamtvorhaben in der geplanten Fassung massiv infrage gestellt gewesen. Das finanzielle Engagement sei daher für die dauerhafte Standortsicherung unverzichtbar. (PM/bearbeitet durch Red)
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