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Pressemitteilung vom 26.10.2026
Region
Ellen Demuth MdB begrüßt Beschluss zur Frühstartrente
Ellen Demuth MdB begrüßt den Bundestagsbeschluss über die Einführung der Frühstartrente. Damit setzt die CDU-geführte Bundesregierung ein weiteres Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag um.
Ellen Demuth, MdB (Foto: Tjark Thönßen)Künftig zahlt der Bund für anspruchsberechtigte Kinder vom sechsten bis zum 18. Lebensjahr monatlich zehn Euro in ein individuelles Altersvorsorgedepot ein. In den Landkreisen Neuwied und Altenkirchen werden zahlreiche Familien profitieren: Allein die Geburtsjahrgänge 2020 bis 2026 umfassen dort rund 20.000 Kinder, die schrittweise in die Förderung einbezogen werden.

"Mit der Frühstartrente geben wir unseren Kindern ein Startkapital für ihre spätere Altersvorsorge mit auf den Weg. Ein früher Start macht dabei einen großen Unterschied. Besonders wichtig ist mir, dass jedes anspruchsberechtigte Kind davon profitiert, unabhängig vom Einkommen der Eltern. So ermöglichen wir allen Kindern einen Einstieg in den langfristigen Vermögensaufbau", erklärt Ellen Demuth, die direkt gewählte Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Neuwied-Altenkirchen.

Die Frühstartrente startet zum 1. Januar 2027 mit den Geburtsjahrgängen 2020 und 2021. Für den Jahrgang 2020 wird die Förderung rückwirkend für das Jahr 2026 gewährt. Ab 2028 kommt jährlich ein weiterer Jahrgang hinzu. Eltern können für ihre Kinder ein staatlich gefördertes Altersvorsorgedepot eröffnen und zusätzlich selbst einzahlen. Wird kein eigenes Depot eingerichtet, legt der Bund die Förderbeträge zentral am Kapitalmarkt an. So geht die staatliche Förderung nicht verloren.

Wie stark sich der frühe Einstieg auswirken kann, zeigt eine Modellrechnung des Bundesfinanzministeriums. Bei einer angenommenen jährlichen Wertentwicklung von sieben Prozent können aus den staatlichen Einzahlungen von insgesamt 1.440 Euro bis zur Volljährigkeit rund 2.200 Euro werden. Ohne weitere Einzahlungen könnte das Kapital bis zum 65. Lebensjahr auf rund 53.000 Euro anwachsen. Die tatsächliche Wertentwicklung hängt von den Kapitalmärkten ab und ist nicht garantiert.

"Die gesetzliche Rente bleibt das Fundament unserer Altersvorsorge. Mit der Frühstartrente stärken wir zusätzlich die private Vorsorge. Gleichzeitig lernen Kinder und Jugendliche früh, wie Sparen, Investieren und langfristiger Vermögensaufbau funktionieren. Das ist ein wichtiger Schritt, um die Altersvorsorge für kommende Generationen breiter aufzustellen", so Demuth abschließend. (PM)
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