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Pressemitteilung vom 25.10.2026
Vereine
Neue Gedenktafel hebt historische Bedeutung der Kirche in Niederbieber hervor
Die Evangelische Kirche in Neuwied-Niederbieber birgt ein besonderes historisches Geheimnis. Neben Erzbischof Hermann zu Wied fand hier auch ein weiterer bedeutender Geistlicher seine letzte Ruhe. Eine neue Gedenktafel würdigt nun diese bemerkenswerte Tatsache.
Der Vorstand des Kirchbauvereins Niederbieber mit der Gedenktafel. (Foto: Timo Runkel)  Neuwied-Niederbieber. Die Evangelische Kirche in Neuwied-Niederbieber ist nicht nur ein Ort des Glaubens, sondern auch eine Stätte von historischer Bedeutung. Vielen ist bekannt, dass Erzbischof Hermann zu Wied (1477 - 1552) hier beigesetzt wurde. Doch weniger bekannt ist, dass auch Salentin von Isenburg (1532 - 1610), ein weiterer Kölner Erzbischof, in dieser Kirche seine letzte Ruhestätte fand.

Eine neu installierte Gedenktafel aus schwarzem Granit am Eingang der Kirche weist nun auf diese beiden bedeutenden Persönlichkeiten hin. Der Kirchbauverein Niederbieber hat die Tafel anfertigen lassen, um auf die kulturelle und historische Bedeutung der Kirche aufmerksam zu machen. "Zentrale Aufgabe des Vereins ist natürlich die Förderung des baulichen Erhalts der Kirche. Daneben sehen wir es aber auch als unsere Pflicht an, ihre kulturelle Bedeutung ins Blickfeld zu rücken", erläutert der Vorsitzende Erhard Jung die Beweggründe des Vereins.

Seit seiner Gründung im Jahr 1995 hat der Kirchbauverein Niederbieber bereits rund 180.000 Euro zur Pflege und zum Erhalt der etwa 800 Jahre alten Kirche beigetragen. Im Inneren der Kirche soll die Gedenktafel künftig durch zusätzliche Informationen über die beiden Erzbischöfe ergänzt werden. (PM/Red)
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