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| Nachricht vom 25.10.2026 |
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| Das Oktoberfest in Montabaur brachte wieder bayerisches Flair in den Westerwald |
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| Zwei Abende lang ein knallvolles Festzelt. Zwei tolle Bands, denen es mühelos gelang, das Stimmungslevel auf höchstem Niveau zu halten. Und direkt im Anschluss ein bayrisches Frühstück mit nahtlosem Übergang an einen ansprechenden Oktobermarkt nebst einem Food Meilchen mit Westerwälder Köstlichkeiten. |
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Montabaur. In diesem Artikel wird einmal der "Gaul von hinten" aufgezäumt: Die meisten Artikel werden häufig mit dem Resümee des Veranstalters nach einem Fest abgeschlossen.
Im Fall des diesjährigen Oktoberfestes erscheint es sinnvoll, das Fazit von City Manager Oliver Krämer am Anfang des Artikels zu stellen. Ein Grund, zufrieden zu sein, ist alleine die Feststellung Krämers, dass es auf dem Festgelände zu keinen alkoholbedingten körperlichen Auseinandersetzungen gekommen sei.
Das Oktoberfest 2026 erfüllte sämtliche Erwartungen
Beim Besuch der Kuriere im typisch bayerischen Stil dekorierten Festzelt konnte Oliver Krämer ein Dauergrinsen nicht verhindern: "Da sich unser Oktoberfest in Montabaur längst zu einem der größten Feste dieser Art im Westerwald entwickelt hat und inzwischen auch Besucher aus allen Regionen des Westerwaldes nach Montabaur anzieht, können wir auch in diesem Jahr wieder nur hochzufrieden sein. Das Zelt war an beiden Tagen restlos ausverkauft und die Besucher dermaßen gut drauf, wie man sagt, dass die Stimmung kaum besser sein könnte. Den Spaß, zu feiern, zu tanzen und auch selbstverständlich die Bierkrüge zu stemmen, ließ sich niemand nehmen", so Krämer.
Die Bands Rosi und Partygänger "powerten" das Oktoberfest
Der Autor dieses Artikels konnte sich selbst davon überzeugen, dass es sich nicht um reine Lobhudelei der Citymanagers handelte und kann darum die Meinung von Oliver Krämer bestätigen, dass die Verpflichtung der beiden Bands Rosi und Die Partygänger ein Volltreffer war. Denn ohne zu übertreiben: beim Besuch am Samstag (24. Oktober) im Festzelt war im wahrsten Sinne des Wortes "die Hölle los". Über Tische und Bänke wurde ausgelassen gefeiert.
Am Samstag begeisterte zunächst der Musikverein Siershahn, sozusagen als Warm-up, mit seinem umfangreichen Repertoire. Darauf folgten die Partygänger und trafen mit ihrem Sound voll den Geschmack des Publikums, indem sie traditionelle bayerische Musik, Mallorca-Hits, Partykracher und Oldies, abwechslungsreich und mit voller Leidenschaft und Spielfreude spielten. Eine kleine Auswahl gefällig? Bitte sehr: "Summer of 69", "Major Tom", "Verdammt ich lieb dich", "An Tagen wie diesen", "Hulapalu", "Cordula Grün" und "Ein Stern, der deinen Namen trägt". Da die Band und das Publikum sich gegenseitig trieben - auf Basis gegenseitiger Sympathie - konnte die Stimmung einfach nicht besser sein. Selbst wenn die Partygänger auf vielen anderen Veranstaltungen dieses Programm präsentieren, war es doch auf seine Art hier im Westerwald einzigartig.
Damit soll auf keinen Fall die Band Rosi geschmälert werden, die bereits am Freitag (23. Oktober), das Abendprogramm präsentierte. Zuvor stand jedoch die Eröffnung des Oktoberfests auf dem Programm. Es ist gelebte Tradition, dass vor den Auftritten der Bands, Musikvereine aus der Region musikalisch den Fassbieranstich begleiten, in diesem Fall war es das Blasorchester Daubach.
Dann war es endlich so weit, als Stadtbürgermeisterin Melanie Leicher zur Tat schritt und mit geübten Schlägen den Schlegel in das Fass trieb, ohne dass viel kostbares Nass verspritzt wurde. Durstige Kehlen vor der Bühne konnten es kaum erwarten, bis endlich das Freibier aus dem Bierfass unter das Volk gebracht wurde. Im Nachhinein beschrieb City Manager Krämer die Stimmung am Freitag, als Rosi spielte, ebenso ausgelassen und frenetisch gefeiert, wie am Samstag.
Weißwurstfrühstück, Oktobermarkt und verkaufsoffener Sonntag
Am Sonntag (25. Oktober) wurde das Festzelt auf der Eichwiese noch einmal genutzt, denn die Veranstalter hatten zum Weißwurstfrühstück und Frühschoppenprogramm mit der Band Nord-Süd-Ost Böhmische eingeladen. Doch damit nicht genug: in Montabaur findet zeitgleich ein verkaufsoffener Sonntag statt, in Verbindung mit dem traditionellen Oktobermarkt. Auch in diesem Jahr bieten zahlreiche Verkaufsstände, Essensstände und Anbieter aus dem Hand- und Kunsthandwerk ihre Produkte an. Neben Holzschnitzereien, Vereinsaktionen und filigranem Modeschmuck, können auch landwirtschaftliche Produkte bestaunt und erworben werden.
Das Wäller Food Meilchen
Das Highlight des Oktobermarktes ist das "Wäller Food Meilchen". Street Food einmal anders, Stände ausschließlich aus dem Westerwald mit traditionellen Westerwälder Gerichten oder modernen Interpretationen: Dippekooche, Kribbelchen, Wäller Wildgulasch, Kartoffelbratwurst, heimische Kaffeeröstungen, aber auch die Klassiker wie Bratwurst, Pommes, Crêpe und Pilzpfanne zum Snacken und Vernaschen.
Nach dem Bummeln ...
Die Kneipen- und Gastrolandschaft lädt die Besucher des Markts aus Nah und Fern zum Verweilen ein, um nach dem Bummeln, zu entspannen und etwas auszuruhen. Für weniger sportliche Menschen, hat die Stadt Montabaur auch ein Herz: Der "Montabaur Express" pendelt in regelmäßigen Abständen zwischen der Innenstadt, dem Fashion Outlet (FOC) und der Kesselwiese hin und her.
An dieser Stelle folgt zum Ende des Artikels traditionell das Fazit von Citymanager Oliver Krämer, doch das ist aus nachvollziehbaren Gründen vorgezogen worden und am Beginn des Artikels vorzufinden. (WR) |
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